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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3, Nachträge

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Kaiser Heinrich schenkt (zusammen mit seiner Gemahlin Konstanze?) dem Kanzler des Königreiches Sizilien, Walter von Pagliara (domino Gualterio de Palearia regni Sicilie cancellario) die Kirche S. Nicola de Rigula (ecclesiam S. Nicolai de Regula).

Überlieferung/Literatur

Erwähnt bei Polidoro, De antiquitatibus Frentanorum 4 fol. 38–38’.

Kommentar

Der Text der Erwähnung des Deperditum ist DH.VI. mit der fiktiven Nummer Dep. BB Nr. 728A verzeichnet. Seit 1195 Ende März kann Heinrich fühestens mit seiner Gemahlin zusammen Urkunden ausgestellt haben, was andererseits vor der Bestätigung durch Konstanze geschehen sein müsste, vgl. DKs. Dep. 61 zu: 1195 Mai – 1198 November 28 mit Hinweis auf Kölzer, Constantiae dipl., Dep. 62 S. 319–320 und mit umfangreichen Ausführungen zu der Problematik der Ausstellung. In B-Baaken, Nr. 593 wird das Recht Heinrichs und seiner Erben über diese Kirche vorbehalten, was die staufischen Herrscher, wie Kölzer zeigt, auch genutzt zu haben scheinen, vgl. ebenfalls die Bemerkung zur Edition. Zu Bischof Walter von Troia vgl. Kamp, Kirche I,2 S. 509 ff. Als Kanzler wird Walter in den Urkunden Heinrichs VI. zuerst bei dem Hoftag in Bari (B-Baaken Nr. 412) zu 1195 März 30 genannt. Zu der Kirche S. Nicola und ihrer an der gleichen Stelle bei Polidoro sowie in einer Urkunde Friedrichs II. genannten Übergabe an Arabona (vgl. bei den Nachträgen zu B-Baaken, Nr. 593).

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3,2 n. N274, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/f145a62e-20cd-440e-b898-8f3471b089cf
(Abgerufen am 22.08.2018).