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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3, Nachträge

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König Heinrich ernennt Marschall Heinrich Testa zum Legaten für Italien (Heinrici Testis marescalchi et tocius Ytalie legati).

Überlieferung/Literatur

Erwähnt in der Urkunde des Hofrichters Gualfredus de Turricella von 1189 November 20, Parma (Druck: Kalbfuß, Urkunden I S. 78–80 Nr. 15).

Kommentar

Mit diesem Titel wird Heinrich Testa in dem Instrument zum ersten Mal genannt, vgl. Keupp, Dienst, S. 191. Vermutlich ist er jedoch schon auf dem Hoftag in Würzburg (B-Baaken Nr. 87a und Nachträge zu B-Baaken, Nr. 87a sowie N118), auf dem der Krönungszug beschlossen wurde, mit dem Amt betraut worden, denn von September 1189 bis zur Ankunft des Königs in Italien 1191 (vgl. B-Baaken, Nr. 113), ist er nicht mehr am Hof nachweisbar. Sicher hingen die Ernennung zum Legaten und die Übertragung des Richteramtes sehr eng zusammen und sind vielleicht als ein Mandat anzusehen, vgl. auch Keupp, Dienst, S. 191 Anm. 428. Der in N87 als legatus Italie genannte Berthold von Hochkönigsburg, der unter Heinrich VI. als legatus Italie auftrat (vgl. B-Baaken, Nr. 2): Register S. 73 zog mit dem Heer des Kaisers in den Osten; als er zurückkehrte, vgl. Haverkamp, Herrschaftsformen 1 S. 256, war Heinrich Testa schon tot (vgl. N181) und LMA 1 Sp. 2034.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3,2 n. N119, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/f09fb7da-79dc-4c4f-a9d1-f9ac335d9cef
(Abgerufen am 26.09.2018).