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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3, Nachträge

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König Heinrich lässt sich von dem Gefolge des Erzbischofs (Philipp von Köln) (illis) den Treueid schwören, zwingt den Erzbischof, sich von den Vorwürfen zu reinigen und zur Buße 300 Mark (trecentas marcas) zu zahlen.

Überlieferung/Literatur

Erwähnt in der Chronik Arnolds von Lübeck (Arnoldi Chronica Slavorum) 3,12 ed. Lappenberg S. 98. Knipping 2 1236 zu: 1185 Anfang. Zur begründeten Skepsis gegenüber den Nachrichten Arnolds über das schlechte Verhältnis Heinrichs VI. zu Erzbischof Philipp von Köln vgl. Opll, Auswertung, S. 486 ff. Falls die Nachricht überhaupt einen glaubhaften Kern enthält, ist ein Aufenthalt des Königs in Mainz in der zweiten Hälfte des Jahres 1185 zwar nicht nachweisbar, aber zumindest nach dem Itinerar auch nicht auszuschließen.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3,2 n. N50, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/ed062ba2-94d1-4646-8c2f-20cce88265ac
(Abgerufen am 25.09.2018).