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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3, Nachträge

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König Heinrich löst für Erzbischof (Philipp) von Köln die von diesem verpfändeten Höfe (Hilden, Elberfeld und Schwelm) aus.

Überlieferung/Literatur

Erwähnt in der Kölner Königschronik (Chronica regia Coloniensis) ed. Waitz S. 147 – Reg.: Knipping 2 1352.

Kommentar

Vgl. Toeche, Heinrich VI., S. 163 und die Urkunde des Erzbischofs von 1176 über die Verpfändung von Hilden und Elberfeld (Druck: Roden, Hilden 1 S. 21–23 Nr. 7 – Reg.: Knipping 2 1043) für 400 Silbermark sowie das Diplom Friedrichs I. von (wohl 1176 Sommer, vielleicht Pavia) (Druck: DF.I. 649 – Reg.: B-Opll, Nr. 2186; Knipping 2 Nr. 1064). Nach der kaiserlichen Urkunde von (1176) hatte Philipp die Höfe (zuerst Hilden und Elberfeld, dann auch Schwelm) pro necessitate perficiende expeditionis ad quam nostro fuit invitatus precepto verpfänden müssen, was in der erzbischöflichen Urkunde als nulla proprie necessitatis coactione sed tantummodo ad promovendam Romani Imperii honestatem erscheint. Friedrich bestätigte zu Beginn des Kreuzzuges die Verpfändung der drei Höfe an Graf Engelberg von Berg, vgl. die Urkunde von 1189 Mai 27, auf dem Vierfeld bei Preßburg (Druck: DF.I. 1006 – Regg.: B-Opll, Nr. 3275; Knipping 2 1334), wobei als Preis der Einlösung 576 Mark genannt wird. Zu den Schulden des Erzbischofs Neuss/Oedinger, Bistum Köln S. 236; zu der Verpfändung und Auslösung dieser Orte vgl. Ritzerfeld, Kölner Erzstift S. 311 f., S. 366, zu deren Bedeutung S. 316 f.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3,2 n. N131, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/e9771c16-2931-4ea0-846f-52bc5449e7c0
(Abgerufen am 20.08.2018).