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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3, Nachträge

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Kaiser Heinrich gewährt Kardinalpresbyter (Cinthius von S. Lorenzo in Lucina) (memoratus Romanae sedis legatus) auf dessen Bitten sicheres Geleit auf dem Weg von Hildesheim nach Rom.

Überlieferung/Literatur

Erwähnt in der Historia canonizationis et translationis S. Bernwardi episcopi ed. Van Hecke cap. 1, 5 (Druck: AA SS Oct. 11 S. 1025; Reg. GP V,2 S. 86 Nr. *8).

Kommentar

Zu der Quelle (vgl. auch N204). Aus dem Ersuchen des Kardinals und dessen tatsächlicher Abreise lässt sich erschließen, dass der Kaiser sehr wahrscheinlich die erbetenen Geleitbriefe ausgestellt hat. Der Grund für den Aufenthalt des Kardinals in Hildesheim war neben anderem das Verbot des Kaisers, aus welchen Gründen auch immer nach Rom zu reisen (vgl. N204). Zu der Legation des Cinthius’ nach Nordeuropa vgl. Kartusch, Kardinalskollegium, S. 112 f. und Maleczek, Papst, S. 105 sowie zu den Ereignissen Goetting, Hildesheim S. 449 ff. und GP V,2 S. 86 Nr. *8. Cinthius unterschrieb erstmals wieder JL 16950 von 1193 Januar 27, vgl. Pfaff, Coelestin 1 S. 78 und Coelestin 2 S. 88 Nr. 347.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3,2 n. N206, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/e46691ac-0c4b-48c3-8589-f29c40690df4
(Abgerufen am 22.08.2018).