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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3, Nachträge

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Kaiser Heinrich fordert (Graf Balduin von Hennegau) auf, zum Advent oder zu Weihnachten (in adventu Domini vel in nativitate Domini) zu ihm nach Deutschland (Teuthoniam) zu kommen, um die Reichslehen des Grafen von Flandern (comes Flandrie) zu empfangen, mit ihm das Lütticher Bistum (episcopatu Leodiensi) zu vergeben, das er Propst Albert übertragen wolle, sowie das Bistum Cambrai (episcopatu Cameracensi), das der Scholaster Walcher (Walchero scolario) erhalten solle.

Überlieferung/Literatur

Erwähnt in der Chronik des Giselbert von Mons ed. Vanderkindere S. 264.

Kommentar

(Vgl. B-Baaken, Nr. 164, Nr. 165, Nr. 168, Nr. 169 und Nr. 170). Graf Philipp von Flandern war am 1. Juni 1191 vor Akkon gefallen. Erbe von Reichsflandern war dessen Schwester, die Gemahlin Balduins V. von Hennegau, vgl. Toeche, Heinrich VI., S. 220 und Hauser, Lehnspolitik, S. 299. Die Nachricht wurde dem Grafen während der Verhandlungen vor Erzbischof Wilhelm von Reims im Oktober in Arras durch Propst Giselbert über-bracht, vgl. Cartellieri, Philipp II. 3 S. 8 f. und Hauser, Lehnspolitik, S. 299 sowie die Übersicht S. 495.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3,2 n. N189, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/e16ca627-39d7-46b6-8acb-d35a3bb728bd
(Abgerufen am 26.09.2018).