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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3, Nachträge

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Kaiser Heinrich überträgt dem Markgrafen Opizo von Este (Opizone Estensi marchione) die Gerichtsbarkeit bei allen Appellationen in der Mark Verona.

Überlieferung/Literatur

Erwähnt in der Urkunde der von Opizo beauftragten Delegationsrichter Albrigetus iudex und Egidiolus de Sintilla von 1192 September 7, bei S. Zeno (zu Verona) (Druck: Simeoni, Documenti et note S. 305–306 Nr. 7).

Kommentar

Aus dem in N71 genannten Instrument ergibt sich, dass Heinrich bereits als König (tunc rege) an Opizo die Appellationen in den Bistümern Treviso, Ceneda, Feltre und Belluno übertragen hatte. Nach seiner Kaiserkrönung weitete er dann dieses Mandat für Opizo von Este anscheinend generell auf die ganze Mark Verona aus; vgl. dazu Ficker, Forschungen 2 S. 63 f. § 241. Zuvor hatte ihm schon Kaiser Friedrich die Appellationen im Gebiet von Padua und Verona übertragen (vgl. B-Opll, Nr. 3045 und B-Opll, Nr. 3112). Opizo tritt seit Ende 1192 bei Kaiser Heinrich VI. nicht mehr auf.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3,2 n. N153, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/de49bf34-3d97-4c96-8e80-bf3c88189172
(Abgerufen am 16.08.2018).