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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3, Nachträge

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König Heinrich schreibt Papst Clemens (III.) wegen der Ausführung des zwischen ihnen (Clemens III., seinem Vater und ihm selbst) (inter eos) geschlossenen Vertrages.

Überlieferung/Literatur

Erwähnt in den Gesta Treverorum cont. III ed. Waitz S. 389 – Reg.: GP X,1 S. 148 Nr. *360.

Kommentar

Der Vertrag war aufgrund der compositio der Parteien vor dem Aufbruch des Kaisers in den Osten zustandegekommen (vgl. N111) und sah neben anderem die Absetzung Erzbischof Folmars sowie den Verzicht Rudolfs auf seine Ansprüche und die Neuwahl in Trier vor, vgl. GP X,1 Nr. *359 S. 148 (zu 1189 nach Februar 12 – vor Mitte Mai), zum Terminus ante (vgl. N111); die Mahnung Heinrichs VI. muss nach dem Abschluss dieses Vertrages und vor dessen Vollzug durch Clemens III. mit seinem großen Privileg Multiplicibus perturbationem gravaminis vom 26 Juni 1189, Lateran (vgl. JL 16423; GP X,1 S. 166–167 Nr. 36) angesetzt werden. Friedrich hatte in seiner Besitzregelung (vgl. N112) ausdrücklich die Beendigung des Trierer Streites als Heinrichs Aufgabe festgelegt.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3,2 n. N114, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/de197630-f94c-4728-9067-0d87fecd72e4
(Abgerufen am 26.09.2018).