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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3, Nachträge

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Kaiser Heinrich sendet Nuntien nach London (Lundonias), die Gewicht und Silbergehalt (pondere et mensura) des Lösegeldes überprüfen, es versiegeln und den Spediteuren zum Transport auf königliches Risiko bis an die Reichsgrenze (ad fines imperii) übergeben sollen.

Überlieferung/Literatur

Erwähnt in der Chronik des Roger von Howden ed. Stubbs 3 S. 225.

Kommentar

Überprüfung und Versand waren im Wormser Vertrag geregelt worden, (vgl. Nachträge zu B-Baaken, Nr. 305). Da im Exchequer zu Michaelmas 1193 Kosten für die Nuntien und den Transport des Lösegeldes nach Deutschland notiert wurden, vgl. Landon, Itinerary, S. 81, dürften die Nuntien spätestens im August nach England abgereist sein; Landon, Itinerary, S. 80 zu Oktober-November; zu der Beschaffung des Lösegeldes vgl. auch Turner, Eleonore S. 371.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3,2 n. N235, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/db86c41c-eef7-4bed-acea-24c9063c62d5
(Abgerufen am 26.09.2018).