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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3, Nachträge

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Kaiser Heinrich ruft Herzog Philipp von Schwaben (Phylippus dux Swevie) zu sich, damit er seinen Sohn (Friedrich II.) zur Krönung nach Deutschland geleite.

Überlieferung/Literatur

Erwähnt in der Chronik Ottos von St. Blasien Anglicanum ed. Hofmeister cap. 45 S. 71, ed. Schmale S. 132.

Kommentar

Die Datierung ergibt sich aus dem Aufenthalt Philipps am 30. Juli noch in Schweinhausen, ca. 10 km südl. von Biberach, und nach dessen Aufbruch Ende September in Bozen. Bei Otto heißt es zum Tod Heinrichs VI. Post cuius mortem Phylippus dux Swevie ... repatriavit. Nam, ut prelibatum est (am Ende von cap. 44 S. 70 f.) ab imperatore prius citatus erat hac de causa, ut filium ipsius ex Apulia perduceret in Germaniam, ubi a princibus in regem electus a Coloniensi episcopo inungeretur, ut moris est. Nach der Continuatio der Chronik Hugos von St-Victor ed. Weiland S. 479 kam der Herzog bis Montefiascone, wo er vom Tode seines Bruders erfahren habe und umgekehrt sei evocatus ab imperatore cum trecentis loricis Tusciam intraverat, ubi dum pro recreatione suorum in castro Mons Flasci moraretur vix de morte fratris imperatoris scilicet ad certum edoctus, redire maturavit. Vgl. Winkelmann, König Philipp S. 30 f.; Friedrich befand sich 1197 noch in Foligno vgl. Winkelmann S. 119, wogegen Jericke, Philipp S. 125 ff., zu zeigen versuchte, dass Konstanze nach dem Tode ihres Gemahls ihren Sohn sofort von Foligno nach Sizilien bringen ließ.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3,2 n. N310, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/d9a20861-0923-44d4-ba97-ad1b9d199393
(Abgerufen am 22.08.2018).