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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3, Nachträge

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Vor Papst Alexander III., den genannten Kardinälen, Erzbischöfen, Bischöfen und Adligen legt Graf Heinrich von Diez (comes Henricus de Dés) an Stelle des Kaisers einen Eid darauf ab, dass der Kaiser seinen Sohn, König Heinrich (filium suum Henricum regem), die Einwohner der lombardischen Städte und andere seiner Parteigänger in der Lombardei veranlassen wird, den Frieden zu beschwören.

Überlieferung/Literatur

Erwähnt in dem Notariatsinstrument des Notars Fatolinus von 1177 August 1, Venedig, im Palast des Patriarchen von Grado in Venedig (Druck: MGH Const. I S. 367–368 Nr. 265 – Reg.: B-Opll, Nr. 2290).

Kommentar

Zu den Berichten über diese Zusammenkunft Hack, Empfangszeremoniell S. 659 ff., S. 664 ff. König Heinrich war damals nicht am Hof seines Vaters, sondern er hielt sich bei seiner Mutter auf (vgl. Nachträge zu B-Baaken, Nr. 1a); seinen Vater traf er erst wieder in Genua (vgl. Nachträge zu B-Baaken, Nr. 1b). Zur Eidesleistung Heinrichs von Diez vgl. Schieffer, Graf Heinrich von Diez S. 432.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3,2 n. N16, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/d378b980-af2b-4a5d-8314-af2c8b7c4af3
(Abgerufen am 26.09.2018).