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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3, Nachträge

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König Heinrich nimmt die Gesandten des Grafen (Balduin) von Hennegau (comes Hanoniensem), den Abt (Arnold) von Vicoigne (abbatem Viconiensem) und den Kleriker (des Grafen), Giselbert (von Mons) (Gislebertum clericum suum), wohlwollend auf und setzt dem Grafen wegen des drohenden Verlustes des Erbes (Namur) einen Termin nach Altenburg (Aldeborch in Saxonia) für ein Zusammentreffen mit seinem Vater und ihm selbst.

Überlieferung/Literatur

Erwähnt in der Chronik des Giselbert von Mons ed. Vanderkindere S. 227.

Kommentar

Vgl. Karigl, Itinerar S. 80; nach Giselberts Bericht weilte damals auch Königin Konstanze in Frankfurt. Giselbert bemerkt dazu, der Abt sei ein hominem bene literatum lingua romana et theutonica satis edoctum gewesen. Die hennegauischen Boten kehrten von Frankfurt aus zu Graf Balduin zurück, der wegen seiner unsicheren Lage (Giselbert S. 228) entschied, nicht nach Altenburg zu kommen. Zu Giselbert, seinen Ämtern und Pfründen vgl. LMA 4 Sp. 1467 f. Das Treffen mit Friedrich I. und Heinrich VI. fand dann erst im November in Erfurt statt (vgl. B-Baaken, Nr. 72a).

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3,2 n. N101, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/cc31058a-b579-4322-92c5-3567818e61d5
(Abgerufen am 26.09.2018).