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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3, Nachträge

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König Heinrich beauftragt Erzbischof Gerhard von Ravenna (Gerardus sancte Ravennatensis ecclesie archiepiscopus) mündlich mit dem Streit (ex delegatione domini Federici imperatoris diu in me facta et viva vocis visione filii eius domini Henrici regis) zwischen Bischof Heinrich von Imola (Henricum Corneliensem episcopum) und Berthold von Hoch-königsburg, dem kaiserlichen Legaten für ganz Italien (Bretoldum de Gonisberg totius Italie legatum), um die Grafschaft Imola und um die gesamte Jurisdiktion in der Grafschaft Imola (tota et integra iurisdictione totius comitatus Imole).

Überlieferung/Literatur

Erwähnt in dem Notariatsinstrument des Henricus sacri palacii notarius über das Urteil des Erzbischofs von 1186 Oktober 25, Imola in der kaiserlichen Pfalz bei S. Maria in Regula (Druck: Gaddoni-Zaccherini, Chart Imolense 2 S. 300–302 Nr. 729).

Kommentar

In dem Urteil wird erwähnt, dass Kaiser Friedrich den Erzbischof schon längere Zeit zuvor beauftragt hatte (vgl. B-Opll, Nr. 3023). In B-Baaken, Nr. 21a aus Ravenna werden der Bischof und der Podestà von Imola, in B-Baaken, Nr. 22 aus Ravenna der Erzbischof genannt. Wahrscheinlich geschah die mündliche Beauftragung bei diesem Termin. Zu Heinrichs VI. Politik gegenüber Imola Haverkamp, Herrschaftsfomen 2 S. 649.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3,2 n. N87, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/cb161389-c8de-4218-9eb0-a21d93f81e9a
(Abgerufen am 16.08.2018).