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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3, Nachträge

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Kaiser Heinrich gewährt den Archidiakonen von Lüttich, Albert von Rethel, Albert von Kuik, Otto von Valkenburg und Hugo von Pierrepont, sowie einigen Lütticher Kanonikern (Albertus de Retest et Albertus de Chuc et Otto de Falconis Monte et Hugo de Petreponte, Leodiensis ecclesie archdyaconi, cum quibusdam canonicis), Gegnern der Wahl Simons (zum Bischof von Lüttich), Zustimmung und Rat bei ihrer Appellation an die Römischen Kurie.

Überlieferung/Literatur

Erw ähnt in der Chronik des Giselbert von Mons ed. Vanderkindere S. 289 und in den Reineri Annales ed. Pertz S. 651.

Kommentar

Die Entscheidung Cölestins III., mit der die Archidiakone 1195 zurückkehrten, war gegen Simon ausgefallen. In dem Streit zwischen Simon und dem dann am 11. November 1195 gewählten Albert einigten sich die Parteien auf eine neue Appellation an Cölestin III. Auf dem Wege nach Rom starb Simon, worauf Albert von Kuik von Heinrich VI. investiert wurde (vgl. N287). Zu Bischof Albert von Lüttich Weinfurter/Engels, Series episcoporum, S. 83 sowie zu den Ereignissen Toeche, Heinrich VI., S. 307 f. und Kupper, Liège S. 377 f.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3,2 n. N246, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/ca93e816-d1e7-46c2-ab51-fce3ba28f718
(Abgerufen am 25.09.2018).