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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3, Nachträge

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König Heinrich nimmt Aufenthalt in der kaiserlichen Pfalz zu Ingelheim (Engelehen).

Überlieferung/Literatur

Erwähnt in der Chronik des Giselbert von Mons ed. Vanderkindere S. 207.

Kommentar

König Heinrich und Kaiser Friedrich hatten den Sonntag Laetare (27. März) zusammen in Mainz gefeiert, vgl. Opll, Itinerar, S. 229 und B-Baaken, Nr. 66b. Danach zog der Kaiser über Gelnhausen nach Seligenstadt, wo er am 21. April nachweisbar ist (B-Opll, Nr. 3145, Nr. 3153, Nr. 3154). Heinrich nahm den westlichen Weg über Ingelheim und traf seinen Vater spätestens wieder am 23. April in Seligenstadt, (vgl. B-Baaken, Nr. 66c, B-Opll, Nr. 3155); zum singulären Aufenthalt Heinrichs in Ingelheim vgl. Grewe Visualisierung S. 401. Zuvor hatte Graf Balduin von Hennegau den König in Ingelheim aufgesucht, der den Grafen jedoch zu seinem Vater nach Seligenstadt schickte. Da der Kaiser das Anliegen des Grafen zu erfüllen wünschte, bat er seinen Sohn, mögichst schnell zu ihm nach Seligenstadt zu kommen, wo Heinrich VI. vielleicht schon am 21. April (vgl. N99), sicher aber am 23. April nachweisbar ist (vgl. B-Baaken, Nr. 66c). Das von Graf Balduin erbetene Belehnungsversprechen beurkundete der König am 16. Mai (vgl. B-Baaken, Nr. 67). Nach Giselberts Bericht bestätigte das auch der Kaiser (Druck: DF.I. *971 – Reg.: B-Opll, Nr. 3158), Toeche, Heinrich VI., S. 100 sowie Karigl, Itinerar S. 80.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3,2 n. N98, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/c6aabc9b-33a9-478a-afa6-59a226ea65c9
(Abgerufen am 20.08.2018).