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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3, Nachträge

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König Heinrich wird in dem Vertrag Kaiser Friedrichs I. mit dem Grafen Balduin (V.) von Hennegau (inter dominum Fridericum Romanorum imperatorem et Baldeuuinum comitem Haynoensem) über die zu errichtende Markgrafschaft Namur als Empfänger einer Geldzahlung des Grafen und als Rechtsnachfolger für den Fall des Todes des Kaisers genannt (si ... dominus imperator ante huius rei consummationem decesserit, dominus rex filius eius idem negocium debito effectui mancipabit).

Überlieferung/Literatur

Erwähnt in der Urkunde Kaiser Friedrichs I. von 1184 Mai (ca. 20, Mainz) (Druck: DF.I. 857 – Reg.: B-Opll, Nr. 2762, Nr. 2764 und Nr. 2766).

Kommentar

Heinrich war in Mainz anwesend (vgl. B-Baaken, Nr. 2b bis Nr. 2e). Graf Balduin von Hennegau kam am Sonnabend vor Pfingsten Mai 19: venit vigilia pentecostes nach Mainz, nahm am Freitag Mai 25 Abschied accepta a domino imperatore licentia feria sexta pentecostes a curia recessit, vgl. Giselbert von Mons ed. Vanderkindere S. 155, S. 162. Nach diesem ausführlichen Bericht Giselberts fand die Belehnung wohl eher am 22. Mai statt. Vgl. Riedmann, Verträge S. 152 und Hauser, Lehnspolitik, S. 81 ff., S. 334 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3,2 n. N40, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/c552e2c4-13fd-4881-92a1-ebb5893db250
(Abgerufen am 19.08.2018).