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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3, Nachträge

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Kaiser Heinrich lässt Bischöfe, Grafen und Barone (episcopos ... et comites et barones) in seinem Angesicht schwören, der Mord an Bischof (Albert) von Lüttich (episcopus de Leges) sei ohne seinen Befehl und Willen geschehen, und restituiert den genannten Verschwörern außer dem Herzog von Sachsen (excepto duce Saxoniae) die Burgen, die ihnen von seinem Vater oder ihm selbst entzogen worden waren.

Überlieferung/Literatur

Erwähnt in der Chronik des Roger von Howden ed. Stubbs 3 S. 214.

Kommentar

Bischof Albert war am 24. November 1192 von drei Rittern bei Reims ermordet worden. Zu Bischof Albert von Lüttich Weinfurter/Engels, Series episcoporum, S. 80 f. Zu den Quellen Toeche, Heinrich VI., S. 550 f. und Schmandt, Election S. 649 ff., die auch zeigen, dass man allgemein annahm, die Mörder hätten zumindest mit Heinrichs Einverständnis gehandelt. Zu den Ereignissen Toeche S. 228 ff., S. 281, Ahlers, Welfen S. 161 f., Csendes, Heinrich VI. S. 109 ff. und Keupp, Dienst, S. 449 ff.; zu diesem Eid Schmandt S. 655 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3,2 n. N232, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/c25a548b-e3ee-4131-9aff-811379d6a7e9
(Abgerufen am 26.09.2018).