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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3, Nachträge

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König Heinrich belehnt Herzog Heinrich von Löwen (Henricus dux Lovaniensis) mit den Lehen, die dessen verstorbener Vater, (pater suus) (Herzog Gottfried), innehatte.

Zeugen:
cum testimonio Gerardi comitis de Loz et quorumdam aliorum tam nobilium quam ministerialium.

Überlieferung/Literatur

Erwähnt in der Chronik des Giselbert von Mons ed. Vanderkindere S. 248.

Kommentar

Kurz zuvor war Giselbert am kaiserlichen Hof als Gesandter des Grafen Balduin von Hennegau mit der Nachricht eingetroffen, sein Herr habe mit Graf Heinrich von Löwen Frieden geschlossen. Der nächste Sonntag, mane autem facto quadam die dominica, kann nur der 23. September gewesen sein, weil Heinrich am 21. September noch in Wimpfen war und am 29. September schon in Augsburg nachgewiesen ist, vgl. B-Baaken, Nr. 107 und B-Baaken, Nr. 109. Der Versammlungsort war nach Giselbert cap. 170 S. 250 in claustro monachorum magno et spatioso, was sich nach Jooß, Komburg S. 42 f. und Johanek, Schwäbisch Hall S. 47 auf das Kloster bei der Kirche St. Michael zu Schwäbisch Hall beziehen soll, aber auch schon auf Kloster Komburg gedeutet wurde (vgl. Anm. zu B-Baaken, Nr. 108). Dort legte Giselbert die Urkunden des Erzbischofs von Köln und des Grafen von Namur über den Friedensschluss vor (S. 249). Zur Anwesenheit des Grafen von Loon vgl. auch Giselbert cap. 170 S. 253. Zu der Belehnung vgl. Toeche, Heinrich VI., S. 164, Csendes, Heinrich VI. S. 82 sowie Hauser, Lehnspolitik, S. 86 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3,2 n. N136, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/bed826f8-d6fb-4cff-ba39-616aad6cb4ab
(Abgerufen am 22.08.2018).