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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3, Nachträge

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Kaiser Heinrich lässt König Richard von England (ei) dessen Freilassung verkünden.

Überlieferung/Literatur

Erwähnt in dem Brief Erzbischof Walters von Rouen an Dekan Radulf (von St Paul’s in London) von (1194 Februar 4), den Radulf von Diceto in seine Ymagines (1) ed. Stubbs S. 112–113 einfügte, sowie in dem Bericht in der Chronik des Roger von Howden ed. Stubbs 3 S. 233.

Kommentar

Die Freilassung geschah an diesem Tag unter der Bedingung, dass Erzbischof Walter von Rouen, Bischof Savaric von Bath, Balduin Wac und andere englische Barone, vgl. Landon, Itinerary, S. 82 f., dem Kaiser als Geiseln für das noch ausstehende Lösegeld hafteten. Nach Walters Brief verhandelten die Erzbischöfe (Konrad) von Mainz und (Adolf) von Köln, König Richard sowie Herzog Leopold von Österreich und der Kaiser bis nachmittags usque ad horam novam, vgl. Acht, Mainzer Urkundenbuch 2, 2 S. 975 Nr. 590. Das Ergebnis war die Freilassung König Richards, die den Bischöfen Savaric von Bath, Wilhelm von Ely und Heinrich von Saintes sowie Königin Eleonore und König Richard öffentlich durch die Erzbischöfe von Mainz und Köln bekannt gegeben wurde. Zu den Anwesenden (vgl. B-Baaken, Nr. 332a); vgl. Toeche, Heinrich VI., S. 294 f., Hauser, Lehnspolitik, S. 239 ff. Ausführlich beschäftigt sich Kessler, Richard I. S. 300 mit den Berechnungen der gezahlten (Teil-)Beträge des Lösegeldes.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3,2 n. N240, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/bbfaf5f5-3175-413b-8396-a8424add0ac1
(Abgerufen am 26.09.2018).