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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3, Nachträge

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Kaiser Friedrich und König Heinrich (filium eius Henricum regem) werden den durch ihre Unterhändler mit dem Lombardenbund geschlossenen Frieden bis zur Oktav des künftigen Pfingstfestes (ad octavam pentecostes proxime venientis) (Juni 12) beschwören.

Überlieferung/Literatur

Erwähnt in den über die Eidesleistungen der jeweiligen Parteien aufgezeichneten Notariatsinstrumenten für Piacenza und Verona von 1183 April 30, Piacenza, in der Kirche S. Antonino (Drucke: MGH Const. I S. 404–406 Nr. 291; Falconi-Peveri, Il registrum magnum 1 S. 506–511 Nr. 244, differenziert nach den Hss. – Reg.: B-Opll, Nr. 2697).

Kommentar

Für Friedrich I. und Heinrich VI. schwuren an diesem Tage deren Nuntien dominum Guilelmum Astensem episcopum, marchionm Henricum Guercium et fratrem Theodoricum et Rodulfum camerarium. Zu den Verhandlungsstufen und zu den kaiserlichen Unterhändlern vgl. Görich, Ein Kartäuser S. 80 ff. Dietrich konnte als Kartäuser keinen Eid leisten. Friedrich I. hielt sich damals (vermutlich zusammen mit Heinrich, vgl. B-Baaken, Nr. 1o) im bayerisch-böhmischen Raum auf, vgl. Opll, Itinerar, S. 221. Der Vertrag mit dem Lombardenbund wurde erst am 20. Juni und am 25. Juni 1183 in Konstanz geschlossen und beschworen (vgl. B-Baaken, Nr. 1p und Nr. 2, Nachträge zu B-Baaken, Nr. 1p und Nr. 2 sowie N25 und N26).

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3,2 n. N24, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/b6ce5f45-09a5-4b37-a896-5a84ec77591c
(Abgerufen am 16.08.2018).