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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3, Nachträge

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Von König Heinrich und Kaiser Friedrich erbittet Clemens III. sicheres Geleit für Erzbischof Folmar von Trier, nachdem er ihm befohlen hat, sich bis zum 12. Februar (1189) an der Kurie zu präsentieren.

Überlieferung/Literatur

Erwähnt in der Urkunde Clemens’ III. von 1189 Juni 26, Lateran (JL 16423; GP X,1 S. 166–167 Nr. 36, S. 148 Nr. 148), worin diese früheren verlorenen päpstlichen Mandate erwähnt werden (vgl. auch S. 147 Nr. *356, *357, *358 sowie S. 148 f. Nr. 361).

Kommentar

Die Datierung geht von der Vermutung aus, daß die päpstlichen Legaten, die Kardinalpresbyter Petrus von S. Pietro ad vincula und Jordanus von S. Pudenziana ( N97), diese Petitionen mit nach Deutschland gebracht haben; sie haben noch im Juli an der Kurie unterschrieben (vgl. oben die Anm. zu N97). Ungeklärt muss bleiben, ob diese erbetenen kaiserlichen Geleitbriefe für Folmar tatsächlich ausgestellt worden sind, wie bei B-Opll, Nr. 3376 angenommen wird. Folmar ist jedenfalls nicht nach Rom gekommen (vgl. GP X,1 S. 166–167 Nr. 36 und Toeche, Heinrich VI., S. 115 f.) sondern schließlich über Frankreich nach England gegangen (vgl. N111).

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3,2 n. N100, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/b4ff389b-05a1-401a-a6a6-129d8ad8f95c
(Abgerufen am 19.08.2018).