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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3, Nachträge

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Kaiser Heinrich schreibt (Papst Clemens III.) (ei) und bittet um die Kanonisation (Bischof Ottos I. von Bamberg).

Überlieferung/Literatur

Erwähnt in den Miracula et elevatio S. Ottonis ed. Köpke S. 914.

Kommentar

In der Quelle wird Heinrich als imperator bezeichnet, was für dieses Jahr unzutreffend, aber wohl in der Nachbenennung begründet ist. Clemens III. war seit Mitte Februar 1189 in Rom (JL 16142 von 1188 Februar 11 Lateran). Zu den Aufträgen, die er zur Vorbereitung der Kanonisation gab, vgl. "Ad audientiam nostram" von 1189 April 29 (JL 16411; GP III,3 Nr. 102 S. 280–281) und "Cum sedi apostolicae" von 1189 Mai 1 (JL 16412; Nr. 103 S. 281), Petersohn, Jubiläumsfrömmigkeit S. 39 f. sowie Krafft, Papsturkunde S. 160, S. 162 Anm. 16. Auch der Kaiser setzte sich für diese Kanonisation ein, vgl. B-Opll, Nr. 3237 (zu: vor 1189 April 8). Die Petenten, Abt Wolfram von Michaelsberg und Abt Konrad von Michelfeld, trafen nach der oben genannten Quelle am 9. April in Rom ein und sind vermutlich im März dorthin abgereist. Die delegierte Kanonisation wurde im August auf dem Hoftag in Würzburg vollzogen (vgl. B-Baaken, Nr. 87a).

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3,2 n. N110, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/b049e235-fb03-42f0-a5a1-4213486b00a4
(Abgerufen am 20.08.2018).