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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3, Nachträge

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Kaiser Heinrich beauftragt seinen Nuntius Arnoldus de Livo (Arnoldus de Livo nuntius domini imperatoris Henrici) aufgrund des Verkaufes zu Eigen, die genannten Prokuratoren (dominum Milanum iudicem, Bailardinum de Carcere, Balzanellumm de Castello procuratores Verone) und die Richter und Konsuln von Verona (dominum Zordanum de Lonico et Widotum iudices, Albertum de Scala, Conratum de Bonaventura, Albertum de Rugerino, Thebaldinum de Bonifatio, Marabotum de domino Oliverio consules Verone) für die Kommune Verona (vice et nomine communis Verone) mit der Burg Garda (de arce Garde) und allem Zubehör gemäß der früheren Stipulation zu investieren und den Kaufpreis von 1000 Mark Silber (mille marcas argenti) entgegenzunehmen.

Überlieferung/Literatur

Erwähnt in dem darüber ausgestellten Notariatsinstrument von 1193 Juni 18, Verona (Druck: Sandri, S. 48–50 Nr. 2; ND S. 22–24 Nr. 2).

Kommentar

Zum Erwerb Gardas vgl. Scheffer-Boichorst, Zeugenverhör S. 48 sowie Castagnetti, Garda S. 181 ff., Haverkamp, Herrschaftsformen 1 S. 276 f. Arnold versprach nach dem Notariatsinstrument, der Kaiser werde ihre beiderseitigen Abmachungen ausführen und bestätigen, und stellte für die Erfüllung seines Versprechens seinen Sohn Arnold als Geisel. Außerdem wurde die Zahlung der Restschuld Veronas von 400 Mark Silber (quatuorcentum marchis argenti) bei Übergabe der kaiserlichen Urkunde durch Milanus, den Überbringer (viator) für die Kommune Verona, beschworen. Der Kaiser beurkundete die Rechtsgeschäfte im August 1183 (vgl. B-Baaken, Nr. 313, Nr. 314 und Nr. 315).

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3,2 n. N158, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/ac779c7a-e9f0-4b33-9d77-ed67541b23e6
(Abgerufen am 20.08.2018).