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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3, Nachträge

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Mit seinem Sohn (Heinrich?) überlässt Kaiser Friedrich I. (Fridericus ... Romanorum imperator una cum filio suo) dem Kloster St. Ulrich und Afra zu Augsburg den Ort Haunstetten (Husteten) mit allem Zubehör und der Vogtei.

Überlieferung/Literatur

Erwähnt in der Urkunde Alexanders III. von 1177 August 6, Venedig (Druck: Monumenta Boica 22 S. 187–192 Nr. 11 – Regg.: JL 12909; GP II,1 S. 59 Nr. 9; Hipper, Urkunden St. Ulrich, S. 7–8 Nr. 10).

Kommentar

Zu der Schenkung Friedrichs I. vgl. auch B-Opll, Nr. 2296 sowie Müntefering, Traditionen St. Ulrich S. 250 Dep. 23 (zu 1167 nach Juni/Juli – 1177 August 6). Wahrscheinlich ist die Vogtei erst nach der Übernahme der Augsburger Hochstiftsvogtei (1167/1168) durch die Staufer, vgl. Wüst, Die Schwabegger S. 445, von ihnen vergeben worden. Es ist aber nicht ganz auszuschließen, dass es sich bei diesem Sohn um Friedrich, den älteren, aber früh verstorbenen Bruder Heinrichs VI. handelt, vgl. Weller, Heiratspolitik S. 99 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3,2 n. N3, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/ab2d02be-8140-425a-88f0-8ab1dc35011e
(Abgerufen am 22.08.2018).