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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3, Nachträge

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Kaiser Heinrich befiehlt, den Rhein (Renum) für die Kölner (Coloniensibus) vom 17. September bis zum 6. Dezember (a festo sancti Lamperti usque ad festum sancti Nicolai) zu sperren.

Überlieferung/Literatur

Erwähnt in der Kölner Königschronik (Chronica Coloniensis) ed. Waitz S. 155 (gleichlautend Ann. Colon. max. ed. Pertz S. 802) – Reg.: Knipping 2 1438.

Kommentar

Albert, der Elekt von Lüttich, war erfolgreich mit dem Mandat Cölestins III., das verloren ist und in den Mai 1192 gesetzt wird (vgl. JL 16887, GP VII,1 S. 127 Nr. *395) aus Rom zurückgekehrt. Darin wurde dem Kölner Erzbischof Bruno die Weihe Alberts aufgetragen; für den Fall, dass er deren Ausführung fürchtet, sollte Erzbischof Wilhelm von Reims sie vollziehen, vgl. das Deperditum JL 16888, vgl. die Übersicht zu Erzbischof Bruno bei Weinfurter/Engels, Series episcoporum, S. 40 f. Bruno schützte aus Angst vor dem Kaiser Krankheit vor, worauf der Kaiser wegen dessen feindseliger Haltung die Sperrung angeordnet haben soll; auch Friedrich Barbarossa hatte 1187 zu diesem Mittel gegriffen (vgl. B-Opll, Nr. 3084). Der Erzbischof von Reims weihte Albert zum Priester, sodann zum Bischof von Lüttich; zum Datum Knipping 2 Nr. 1438 (20 September 1192); Toeche, Heinrich VI., S. 227.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3,2 n. N208, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/a02bac55-aaf3-4435-ad8e-e828171791e0
(Abgerufen am 20.08.2018).