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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3,1

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verbessert auf Bitten seines Getreuen Rüdiger von Lauenburg (peticione fidelis nostri Rudengeri de Lewenberc) das Recht gewisser leibeigener Leute (szmůilorum et eorum qui dicuntur Hien) aus dem Bezirk Waldau (de officio de Waldale) und aus den Bezirken des Hezelin und des Friedrich von Frose (de officio Hescelini et de officio Friderici de Frose) und bestimmt, daß beim Todesfall im Gegensatz zum bisherigen Recht, nach dem die Villici die ganze Habe des Verstorbenen empfingen, der Erbe dem Villicus nur noch vier Schilling zahlen solle. Zeugen: „Noverit omnium discretio legentium”.

Originaldatierung:
(in Sicilia in silva Linaria ... IIII kal. Augusti)
Zeugen:
Zeugen: „Noverit omnium discretio legentium”.
Empfänger:
Waldau

Überlieferung/Literatur

Hs.: Orig., Göttingen, Staatliches Archivlager (U G A R Nr.77) (A). — Drucke: Stumpf, Acta imperii inedita Nr.207 (S.293) aus A; Heinemann, Cod. dipl. Anhalt. I Nr.719 (S.532) aus A. — Reg.: Toeche 479; Stumpf 5072; Clementi 122.

Kommentar

Nach Csendes, Schreiber S. 76 ist die Datumzeile von H 13 (Magister Markward, später Pleban in Überlingen) geschrieben, vgl. auch Walter, Reichskanzlei S. 89, während Schum, KUiAbb. Text S. 425 Heinricus E (= Konrad von Scharfenberg) als Schreiber annahm. Auch nach Zinsmaier, Urkk. Philipps v. Schwaben u. Ottos IV. S. 33 stammt die Schrift von PhC (= H 13), der aber (vgl. S. 32) nicht mit Markward zu identifizieren sei.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3 n. 603, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1197-07-29_1_0_4_3_1_698_603
(Abgerufen am 22.08.2018).