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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3,1

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beauftragt den Guido di Robbio (Guidone de Rodobio) mit der Ausführung der Entscheidung seines Hofes über den Besitz von Casale Monferrato (locum Casalis Sancti Evasii) zugunsten des Bischofs und der bischöflichen Kirche zu Vercelli und befiehlt ihm, den Bischof oder seinen Nuntius in den Besitz des Ortes zu setzen, die Leute von Casale Monferrato zum Gehorsam gegen den Bischof anzuhalten und sie bei Weigerung ohne Verzug mit dem kaiserlichen Banne zu belegen. Zeugen: „Quum per sententiam nostrae curiae constiterit”.

Zeugen:
Zeugen: „Quum per sententiam nostrae curiae constiterit”.
Empfänger:
Guido di Robbio

Überlieferung/Literatur

Hs.: Orig. fehlt; Abschr. v. 1346 Mai 11 im Rotel der auf Casale bezüglichen Urkunden, Vercelli, Archivio capitolare (Bolle XIX: Atti vescovile) (B) (zur Zeit nicht auffindbar). — Drucke: De-Conti, Not. stor. della città di Casale I S. 382 = Ficker, Urkk. z. Reichs- u. Rechtsgesch. It. Nr.192, IX (S.239). — Reg.: Toeche 463 (zu Januar 31); Stumpf 5055.

Anmerkungen

  1. 1 Das Mandat hat keine Daten; es wurde am 31. Januar 1197 dem Guido von Robbio präsentiert, vgl. Ficker aaO S. 238. — Vgl. Regg. 334. 370. 371. 552 u. 553 sowie Wohlfarth, K. Heinrich VI. u. d. oberitalien. Städte, Exkurs IV (S.72f.). — Am 6. Februar 1197 wurden die Leute von Casale Monferrato von Guido gebannt, vgl. Ficker aaO S. 239, X.
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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3 n. 577, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1197-00-00_1_0_4_3_1_672_577
(Abgerufen am 19.08.2018).