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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3,1

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schreibt dem Papste Coelestin (Reverendo in Christo patri Celestino summo Sacrosancte sedis Romane pontifici), daß er seinen Legaten, den Kardinalpresbyter P(etrus) von S.Caecilia (legatum vestrum P. tituli Sancte Cecilie presbiterum cardinalem, virum utique honorabilem et discretum) nur deswegen bisher in Deutschland zurückbehalten habe, um dadurch um so besser mit diesem zu beraten, auf welche Weise der sichere Fortschritt in Frieden und Eintracht zwischen ihm und dem Papste wie auch zwischen der Römischen Kirche und dem Imperium befestigt werden könne, bittet ihn, diese Verzögerung seines Legaten nicht als bedrückend zu empfinden, zumal er (der Kaiser) diesen bald mit einem kaiserlichen Nuntius zu ihm vorausschicken werde, denen er selbst in jene Gegenden folgen werde, um das Band der Freundschaft zwischen ihm und dem Papste wie auch zwischen der Römischen Kirche und dem Imperium zu verstärken. Zeugen: „Ne paternitatis vestre industria”.

Zeugen:
Zeugen: „Ne paternitatis vestre industria”.
Empfänger:
Papste Coelestin

Überlieferung/Literatur

Hs.: Orig. fehlt; Abschr. aus d. 18. Jh. des Lambert de Barive aus d. päpstl. Rotulus Nr. IX v. 1245, Paris, Bibliothèque Nationale (Cod. lat.8990 fol. 160—160') (B). — Drucke: Huillard-Bréholles, Examen des Chartes de l'égl. Romaine (Not. et extr. des manuscrits 21, 1865) Append. Nr. 14 (S. 336—337) aus B = MG Const. I Nr. 371 (S. 520). — Reg.: Toeche 416; Stumpf 5005.

Kommentar

Vgl. Haller, Heinrich VI. u. d. röm. Kirche II (MIÖG 35, 1914) S. 611 f.

 

 

Verbesserungen und Zusätze (1979):

Zur Sache vgl. Baaken, Die Verhandlungen zwischen Kaiser Heinrich VI. und Papst Coelestin III. S. 497f.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3 n. 520, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1196-00-00_1_0_4_3_1_611_520
(Abgerufen am 22.08.2018).