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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3,1

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erklärt den mit dem Bischof Bernhard von Paderborn (Bernhardi Paderburnensis episcopi) geschlossenen Tauschvertrag1 über die Burg Plesse (de Castro Plesse) samt ihrem Zubehör wegen der Beschwerlichkeiten, welche die bischöfliche Kirche zu Paderborn durch diesen Vertrag zu ertragen hatte, für nichtig und bestimmt, daß der genannte Bischof und die bischöfliche Kirche die Burg Plesse mit allem Zubehör und allem Recht wie zuvor besitzen, das Gut des Grafen Siegfried (predium comitis Sifridi) aber an ihn (den Kaiser) zurückfallen solle. Zeugen: „Universitati vestre duximus imitandum”.

Originaldatierung:
(apud Lataram ... II kal. Augusti)
Zeugen:
Zeugen: „Universitati vestre duximus imitandum”.
Empfänger:
Paderborn

Überlieferung/Literatur

Hss.: Orig. fehlt; Abschr. aus d. Ende d. 13. Jh. im Kopialbuch des Stiftes Paderborn pag.75 n. 38, Münster/W., Staatsarchiv (Ms. I 118) (B); Abschr. aus d. Mitte d. 18. Jh. in der Urkundensammlung des Johann Friedrich Falcke Vol. I pag. 765, Wolfenbüttel, Niedersächsisches Staatsarchiv (Hs. IV 53) (C). — Drucke: Overham, Vita B. Meinwerci Nr.32 (S. 350—351); Schaten, Ann. Paderborn. I S.633; Lünig, Reichsarchiv XVII, 1 S.737 (Nr. 69); Wilmans-Philippi, Kaiserurkk. d. Prov. Westfalen II Nr. 252 (S. 351—352) aus B. — Reg.: Böhmer 2854; Toeche 368; Stumpf 4956.

Anmerkungen

  1. 1 Vgl. Reg. 258.
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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3 n. 465, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1195-07-31_1_0_4_3_1_553_465
(Abgerufen am 20.08.2018).