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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3,1

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verkündet allen seinen Getreuen im Erzbistum Salzburg (universis fidelibus suis per totum archiepiscopatum Salzburgensem constitutis) den in seiner Gegenwart gefällten Rechtsspruch, nach dem im Erzbistum Salzburg niemand Münzen nach Art derjenigen des Erzbischofs schlagen dürfe außer den erzbischöflichen Münzern, bestätigt diesen Rechtsspruch, verbietet, den Erzbischof an der Zufuhr von Silber zur erzbischöflichen Münze zu hindern und bekundet, daß er denjenigen, der wegen eines Verstoßes gegen diese Bestimmung vom Erzbischof exkommuniziert worden sei, ächten werde. Zeugen: „Vestre universitati significamus”.

Originaldatierung:
(apud Mediolanum in kalendis Iunii)
Zeugen:
Zeugen: „Vestre universitati significamus”.
Empfänger:
Salzburg

Überlieferung/Literatur

Hss.: Orig., Wien, Österreichisches Staatsarchiv (Abt. Haus-, Hof- und Staatsarchiv) (A); Abschr. aus d. 15. Jh. in Salzburger Kammerbücher vol. IV fol. 737, ebda. (Cod. 359) (B). — Drucke: Böhmer, Acta imperii selecta I Nr. 202 (S. 185—186) aus A; Zahn, Ub. d. Herzogtums Steiermark II Nr. 8 (S. 23—24) aus A; Jaksch, Mon. hist. duc. Carinth. III Nr. 1451 (S. 564) aus A; Hauthaler-Martin, Salzburger Ub. II Nr.496 (S. 669) aus A. — Reg.: Toeche 356; Stumpf 4945.

Kommentar

Zum Schreiber und Verfasser der Urk. vgl. Zinsmaier, Urkk. Philipps v. Schwaben u. Ottos IV. S. 23 u. 28.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3 n. 450, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1195-06-01_2_0_4_3_1_537_450
(Abgerufen am 22.08.2018).