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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3,1

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bekundet allen Klerikern und Laien der bischöflichen Kirche zu Chur, daß in Gegenwart seines verstorbenen Vaters, Kaiser Friedrichs, im Kloster S. Luzi (zu Chur) auf die von den Kanonikern der bischöflichen Kirche zu Chur (a canonicis ecclesie Curiensis) über die Villikation zu Ramosch (de Remuscia) vorgebrachte Klage hin von den Ministerialen dieser Kirche, nämlich von Heinrich von Aspermont, K. von Masein, U(lrich) von Juvalt, A(ndreas) von Marmels (Heinrico de Aspermonte, C. de Mecen, U. de Iuvalt, A. de Marmora) und anderen ein Rechtsspruch gefällt worden sei, nach dem S(chwiker von Ramosch) seinem Bruder Nanno (S. Nannoni fratri suo) im Lehen dieser Villikation nicht nachfolgen dürfe, und bestätigt diesen Rechtsspruch. „Cum in presentia patris nostri”.

Incipit:
„Cum in presentia patris nostri”.
Empfänger:
Chur

Überlieferung/Literatur

Hs.: Orig. fehlt; Abschr. aus d. 15. Jh. im Chartularium A (Chartularium magnum) fol.62' Chur, Bischöfliches Archiv (B). — Drucke: Hormayr, Sämmtl. Werke II Anhg. (Urkk.buch) Nr.15 (S. 55) (zu 1192); Meyer-Marthaler u. Perret, Bündner Ub. I Nr. 470 (S. 363—364) aus B. — Reg.: Toeche 362; Stumpf 5092; Hidber II 2684.

Kommentar

Die Urk. ist wohl zu 1195 Juni zu setzen wegen des Titels ‚rex Sicilie‘ und weil der Kaiser im Juni 1195 zum letzten Male einen der Bündner Pässe benützte.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3 n. 460, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1195-00-00_1_0_4_3_1_547_460
(Abgerufen am 22.08.2018).