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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3,1

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nimmt das Kloster S. Maria zu Bronnbach (monasterium Beate Marie in Burnebach), da es außer ihm keinen Vogt habe, mit allem Besitz und allen Personen in seinen Schutz und verbietet, daß sein Marschall oder ein anderer Nuntius in dem klostereigenen Hause zu Würzburg (in domo illa ... in Wirceburc) jemandem Beherbergung gewähre oder selbst in Anspruch nehme oder von den Besitzungen der Mönche irgendetwas gegen deren Willen entwende. Zeugen: „Notum esse volumus”.

Originaldatierung:
(apud Geilenhusen VIII kal. Iunii)
Zeugen:
Zeugen: „Notum esse volumus”.
Empfänger:
Bronnbach

Überlieferung/Literatur

Hss.: Orig., Wertheim/M., Fürstl. Löwenstein-Wertheim-Rosenbergsches Archiv (A); Abschr. aus d. Ende d. 14. Jh. im Kopialbuch B des Klosters Bronnbach (Registrum secundum ordinem alphabeti super privilegia monasterii in Brunnebach) fol. 72', ebda. (B). — Druck: Mone, Kaiserurkk. v. 8.—14. Jh. (ZGORh 11, 1860) S.17 aus A. — Reg.: Toeche 234; Stumpf 4816.

Kommentar

Nach Csendes, Schreiber S. 55 verfaßt und geschrieben von H 6 (Gerard?), dessen Name (Gerardus) wie der des Notars Balduin (Baldewinus) von gleicher Hand und mit gleicher Tinte wie der Text (also von Gerard selbst) auf die Plika geschrieben wurde. Zum Schreiber und Verfasser der Urk. vgl. auch Zinsmaier, Urkk. Philipps v. Schwaben u. Ottos IV. S. 23. — Zur Befreiung von der Beherbergungspflicht vgl. Brühl, Fodrum S. 165 u. 219.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3 n. 299, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1193-05-25_1_0_4_3_1_370_299
(Abgerufen am 20.08.2018).