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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3,1

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schenkt wegen der Bedürftigkeit der Verdener Kirche und wegen der Ergebenheit, die Bischof Rudolf von Verden (Rudolfus Verdensis episcopus) seinem Vater, Kaiser Friedrich, und ihm selbst erwiesen habe, ihm und der bischöflichen Kirche zu Verden (ipsi et ecclesie sue Verdensi) die Hälfte der Burg Lüneburg und die Hälfte der Saline (medietatem castri Lüneburg et medietatem saline de sustiis) mit allem Zubehör. Zeugen: p. m. Sigeloi prothonotarii. — „Imperialis excellentie nostre dignitas expostulat”.

Originaldatierung:
(apud Aldenburc...XV kal. Decembris)
Zeugen:
Zeugen: p. m. Sigeloi prothonotarii. — „Imperialis excellentie nostre dignitas expostulat”.
Empfänger:
Verden

Überlieferung/Literatur

Hs.: Orig. fehlt; Abschr. v. 1335 im Copiarium privilegiorum ecclesie Verdensis Nr. 16, Hannover, Niedersächsisches Staatsarchiv (Kopiar II 125) (B) (1943 vernichtet). — Drucke: Sudendorf, Registrum III Nr.34 (S.52—53) aus B; Hodenberg, Verdener Gesch. quellen II Nr. 30 (S.53—54) aus B. — Reg.: Toeche 203; Stumpf 4782; Patze, Altenburger Ub. 36.

Kommentar

Volger, Ub. d. Stadt Lüneburg S.13 erklärt die Urk. im Anschluß an Philippson, Gesch. Heinrichs d. L. II S. 468 f. für unecht; Philippson selbst hat die in der 1. Aufl. (1867) seines Werkes aaO geäußerten Zweifel an der Echtheit in der 2. Aufl. (Heinrich d. L., 1918) S. 639 nicht wiederholt. Nach Hüttebräuker, D. Erbe Heinrichs d. L. S. 33 wurde die Schenkung nicht ausgeführt. — Nach Csendes, Schreiber S. 63 verfaßt von H 9 (Balduin?); das verl. Orig. wurde nach einer Vermutung von Csendes S. 70 vielleicht von H 10 (Magister Berard, kaiserlicher Kaplan und Arzt, Archidiakon von Ascoli?) geschrieben.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3 n. 262, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1192-11-17_3_0_4_3_1_329_262
(Abgerufen am 16.08.2018).