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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3,1

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schreibt (dem Erzbischof Johann von Trier ), daß er nach den ihm vom Abt und einigen Brüdern von Echternach vorgelegten Privilegien seiner Vorgänger und nach anderen Urkunden das Kloster weder einer anderen Kirche übertragen noch dem Reiche entfremden dürfe, befiehlt ihm, die Besitzergreifung des Klosters aufzuschieben und weder den Abt noch einen anderen Klosterangehörigen zur Leistung des Hominium zu zwingen, bevor er zum Rhein zurückkehre, so daß alles beim gegenwärtigen Stande bleibe, und teilt ihm mit, daß er zu seiner Rückkehr den Abt, die Brüder und die ganze Familie des Klosters zu sich gerufen habe.

Empfänger:
Trier

Überlieferung/Literatur

Hs.: Orig. fehlt; Unvollst. Abschr. aus d. 13. Jh. im Liber aureus Epternacensis fol. 112', Gotha, Landesbibliothek (Cod. membr. I Nr.71) (B). — Drucke: Martene-Durand, Vet. SS et monum. hist ... .coll. IV Sp.456 aus B = (Hontheim) Hist. Trev.I Nr.437 Not. c (S.628) (unvollständig); Bertholet, Hist. eccl. et civ. du duché de Luxembourg IV Preuves S.36 aus B (zu 1191); (Kremer) Orig. Nass. II S.386 aus Martene-Durand; MG SS XXIII S.66 aus B; Wampach, Gesch. d. Grundherrsch. Echternach 1, 2 Nr.215 (S.365) aus B. — Reg.: Toeche 179; Stumpf 4754; Wauters III S.6 (irrig zu 1191).

Kommentar

Nach dem Bericht im Liber aureus aaO wurde die endgültige Entscheidung über die Schenkung des Klosters Echternach an das Erzstift Trier (vgl. Reg. 218) vom Herrscher auf Bitten des am Hofe weilenden Abtes Gottfried und auf den Rat des Erzbischofs Konrad von Mainz, des Protonotars Siglous und des Truchsessen Marquard aufgeschoben und daraufhin das obige Mandat an Erzbischof Johann von Trier gesandt. Vgl. auch Regg. 234, 242.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3 n. 231, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1192-00-00_1_0_4_3_1_297_231
(Abgerufen am 20.08.2018).