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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3,1

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verbietet Allen zu Reichenhall (universis aput Hallam constitutis), eine gerichtliche Entscheidung gegen die Kanoniker von Berchtesgaden (contra fratres de Berthersgaden) zu fällen, durch welche diesen ein Allod entzogen würde, da eine solche Entscheidung nur vor dem Landrichter (coram iudice provinciali) und vor dem Vogt der Kanoniker gefällt werden könne und bestimmt, daß den Kanonikern ein Allod nicht nach dem Recht von Reichenhall (secundum ius Hallensium), sondern nur nach Landrecht (secundum ius provinciale) abgesprochen werden könne. Zeugen: „Mandamus vobis per gratiam nostram”.

Zeugen:
Zeugen: „Mandamus vobis per gratiam nostram”.
Empfänger:
Berchtesgaden

Überlieferung/Literatur

Hs.: Orig. fehlt; Abschr. aus d. An f. d. 13. Jh. in Iura, privilegia et alia munimenta ecclesie Berchtesgadensis fol.18', München, Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Hochstift Berchtesgaden Lit. Nr.2) (B). — Druck: Mon. Boica XXXI, 1 Nr.237 (S.456) aus B (zu 1194). — Reg.: Toeche 489; Stumpf 5089.

Anmerkungen

  1. 1 Ohne Daten, mit der Intitulatio ‚Heinricus Dei gratia Romanorum imperator et semper augustus‘. — Vgl. Regg. 621. 622. 623 u. Bosl, Forsthoheit S. 1 ff.
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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3 n. 624, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1191-00-00_6_0_4_3_1_721_624
(Abgerufen am 20.08.2018).