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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,3,1

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bekundet, daß ihm die Vogtei und andere Lehen der bischöflichen Kirche zu Chur übertragen worden seien, verspricht, die Vogtei weder im ganzen noch teilweise weiter zu verleihen oder auf andere Weise dieser Kirche zu entfremden und befreit die Bischöfe von Chur von jeder Heeres- oder Hoffahrtpflicht.

Empfänger:
Chur

Überlieferung/Literatur

Deperditum. — Erwähnt a) in der Urk. Kg. Ottos IV., Augsburg, 1209 Januar 13 (BF 255) für Bischof Reinher von Chur; b) in der Urk. Kg. Friedrichs II., Augsburg, 1213 (März) (BF 697) für Bischof Arnold von Chur. — Drucke: a) Meyer-Marthaler u. Perret, Bündner Ub. II Nr. 523 (S. 34—35); b) Meyer-Marthaler u. Perret aaO Nr. 561 (S.61—62). — Reg.: —.

Kommentar

VU war wohl die Urk. Ks. Friedrichs I. v. 1170 Mai 15 (Stumpf 4113). — Nach Zinsmaier, Urkk. Philipps v. Schwaben u. Ottos IV. S. 106 habe der Text des Dep. vielleicht auf den Wortlaut der Dispositio in der NU BF 255 abgefärbt; in diesem Falle könnte — über den in den NUU überlieferten Rechtsinhalt d. verl. Urk. Heinrichs VI. hinaus — aus BF 255 auch die Form der Dispositio erschlossen werden.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,3 n. D674, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1191-00-00_11_0_4_3_1_771_D674
(Abgerufen am 19.08.2018).