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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,4

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Konrad (von Urslingen), von Kaiser Friedrich eingesetzter Herzog von Spoleto und Graf von Assisi (dei gratia et dono serenissimi imperatoris Frederici dux Spoleti et comes Asisi), vergibt den Konsuln Martin und Senebald sowie dem gesamten Volk und Klerus der Stadt Terni gegen Zahlung von 680 Pfund Luccheser Münze namens des Kaisers und des Königs (Heinrich VI.) alle ihm bislang zugefügten Übeltaten, nimmt davon jedoch die Rechte an den derzeit ihm gehörigen Gütern derjenigen Personen aus, die aus der Stadt vertrieben worden sind. Er bestätigt seine Urkunde über die Festlegung des Banns auf höchstens 15 solidi und legt fest, dass künftig weder er noch seine baiuli oder die Konsuln ihrer Stadt einen Bann von mehr als drei Luccheser Pfund über oder gegen sie verhängen dürfen.

Überlieferung/Literatur

Michaeli, Memorie di Rieti 2, 276 no 8; Böhmer, Acta imp. sel., 606 no 894; Schubring, Herzoge von Urslingen, 270 no 36.

Kommentar

Vgl. dazu Kauffmann, Die italienische Politik Kaiser Friedrichs I. (Greifswalder Abhandlungen zur Gesch. d. Mittelalters 3, 1933) 153, Haverkamp, Herrschaftsformen, 220 Anm. 230, und Schubring, a.a.O., 37.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,4 n. 3073, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1187-05-04_1_0_4_2_4_497_3073
(Abgerufen am 21.02.2020).