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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,4

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Daniel, kaiserlicher Legat in Burgund, beurkundet kraft seines kaiserlichen Auftrags, dass Stephan von Neuvelle in der bischöflichen Pfalz zu Besançon in Gegenwart der Zeugen Abt Wichard von St. Vinzenz, Archidiakon Humbert von Salins, Thesaurar Stephan von St. Stephan (in Besançon) und Heinrich von St. Quentin sowie des Rainald von Montby, dessen Sohnes Stephan und des Meiers des Klosters Colomby die langwierigen Bedrückungen des Klosters Bellevaux hinsichtlich der namentlich genannten Weide- und Wegerechte eingestellt hat. Stephan von Neuvelle bekräftigt diesen Verzicht danach anlässlich eines Aufenthalts in Chambornay abermals, wobei Abt Bernhard von Bellevaux auf seine Bitten hin zusagt, die Weiden zu Neuvelle und Chambornay zu meiden. Z.: die Äbte H. von Lieucroissant (Loci Crescentis) und T(heobald) von la Charité, Wido von Tehenens sowie Humbert von Cromary, genannt Ridac.

Zeugen:
die Äbte H. von Lieucroissant (Loci Crescentis) und T(heobald) von la Charité, Wido von Tehenens sowie Humbert von Cromary, genannt Ridac

Überlieferung/Literatur

Perreciot, De l’état civil 2, 280 no 23; Perreciot, De l’état civil 3, Preuves 37 no 23. – Regesten bei: Mariotte, Le comté de Bourgogne, 172 no 7; Diestelkamp – Rotter, Urkundenregesten 1, 361 no 459.

Kommentar

Bei Diestelkamp – Rotter, a.a.O., 497, wird der Abt H. Loci Crescentis vermutungsweise mit dem Abt von St. Vincent zu Besançon identifiziert, es handelt sich jedoch eindeutig um den Abt des Zisterzienserklosters Lieucroissant, für das die Kaiserin am 1. Januar 1183 (Reg. 2684; damals hieß der Abt Stephan), der Kaiser selbst noch knapp vor seinem Aufbruch zum Kreuzzug urkundete (Reg. 3240).

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,4 n. 2613, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1181-08-04_1_0_4_2_4_34_2613
(Abgerufen am 21.02.2020).