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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,4

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Friedrich geht mit Waffengewalt gegen (den abgesetzten) Herzog Heinrich (den Löwen) von Sachsen vor und belagert Braunschweig. Er unterwirft das ganze Gebiet diesseits der Elbe, muss jedoch die Belagerung wegen des heftigen Widerstands der Bürger (so bei Otto von St. Blasien) abbrechen. Vor dem Weitermarsch über die Elbe lässt er Erzbischof Philipp von Köln gemeinsam mit dem Erzbischof (Arnold) von Trier, den Bischöfen (Hermann) von Münster, (Siegfried) von Paderborn, (Adelhog) von Hildesheim, (Anno) von Minden und (Arnold) von Osnabrück sowie Abt (Konrad) von Corvey und anderen Fürsten zur Belagerung von Braunschweig in Leiferde an der Oker zurück, den Bischof (Dietrich) von Halberstadt entsendet er zur Belagerung von Blankenburg.

Überlieferung/Literatur

Ann. Egmundani, ed. Oppermann, Werken uitgeg. door het historisch genootschap 3. Serie/61 (1933) 184 (sprechen von einer zweijährigen Belagerung); Ann. Palid., MG. SS XVI, 96; Scheffer-Boichorst, Ann. Patherbrunnenses, 177; Ann. Pegav., MG. SS XVI, 265; Ann. Stederburg., MG. SS XVI, 214 (Verwüstung des Landes vom 12. Juli bis zum Beginn des Herbstes); Otto von St. Blasien, Chronica, ed. Hofmeister, MG. SS rer. Germ. in us. schol., 36 = ed. Schmale, Freiherr vom Stein-Gedächtnisausgabe XVIIIa, 74 (zu 1174); Arnoldi Chron. Slavorum l. II cap. 20, MG. SS XXI, 139; Ex Chron. univ. Anonymi Laudun., MG. SS XXVI, 450 (zu 1183, teilweise legendenhaft verbrämt); erwähnt in der Translatio s. Annonis archiepiscopi, MG. SS XI, 515.

Kommentar

Ob Friedrich selbst in Leiferde Aufenthalt nahm, ist nicht zu entscheiden; kurz zuvor hatte er Erwerbungen des Klosters Steterburg an diesem Ort bestätigt, vgl. oben Reg. 2604.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,4 n. 2605, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1181-07-00_3_0_4_2_4_26_2605
(Abgerufen am 18.01.2020).