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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,3

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Die Äbte (Alexander) von Cîteaux und (Pontius) von Clairvaux treffen wegen des Schismas mit dem Kaiser zusammen und erlangen von ihm die Zustimmung, daß er Bischof (Eberhard) von Bamberg mit ihnen nach Rom (an die Kurie) sendet.

Überlieferung/Literatur

Rahewini Gesta Frid., Appendix, ed. Waitz — Simson, MG.SS rer.Germ.in us.schol, 351 (zu 1170); vgl. auch die Angaben in dem Schreiben, das die beiden Zisterzienseräbte an Erzbischof W(ilhelm) von Sens richteten, in dem betont wird, daß die Verhandlungen an der Kurie bis Pfingsten (1169 Juni 8) abgeschlossen werden sollten, ed. Holtzmann, Zur Geschichte Friedrich Barbarossas, NA 48 (1930) 408 f.

Kommentar

Vgl. dazu das verlorene Ladungsschreiben des Kaisers an die beiden Zisterzienseräbte, Reg. 1827. — Die Verhandlungen dürften sich nach Reg. 1834 einige Zeit hingezogen haben, vgl. dazu Giesebrecht, Kaiserzeit V, 634 f. und Giesebrecht — Simson, Kaiserzeit VI, 488 sowie Georgi, Barbarossa und die auswärtigen Mächte, 270.

 

Verbesserungen und Zusätze (2011):

Zur Legation Bischof Eberhards von Bamberg und der Äbte (Alexander) von Cîteaux und (Pontius) von Clairvaux an die Kurie und deren Konnex mit den Beziehungen zwischen Alexander III. und der Lega Lombarda vgl. jetzt Raccagni, The Lombard League, 92 f.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,3 n. 1833, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1169-03-05_1_0_4_2_3_58_1833
(Abgerufen am 20.09.2020).