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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,3

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(Äbtissin Hildegard von Bingen) droht Kaiser Friedrich in einem Schreiben mit dem Strafgericht Gottes für den Fall, daß er seinen falschen Weg (im Schisma) nicht verlassen sollte (Hoc audi, rex, si vivere vis, alioquin gladius meus percutiet te.).

Überlieferung/Literatur

Schrader-Führkötter, Echtheit des Schrifttums, 129.

Kommentar

Vgl. dazu auch oben Reg. 1349. — Büttner, Beziehungen der hl. Hildegard von Bingen, Universitas. FS. für Bischof Stohr, Bd. 2 (1960) 65 möchte dieses Schreiben in das Jahr 1164 — somit nach dem Tode Papst Viktors IV. — setzen, während es hier nach dem Tod Papst Paschals III. (vgl. Reg. 1802) gereiht ist.

 

Verbesserungen und Zusätze (2011):

Dieses Schreiben Hildegards von Bingen an Friedrich I. wurde in unseren Regesten unter zwei unterschiedlichen Datierungen behandelt (siehe auch Reg. 1349 und hier in den Nachträgen „zu Reg. 1349“). Es ist jetzt ediert in: Hildegardis Bingensis Epistolarium, Pars III, ed. van Acker – Klaes-Hachmöller (Corpus Christianorum Cont. Medievalis, XCIb, 2001) 75 no 315 (zu: „nach April 1164? oder 1154–59?“). – Altenburg, Soziale Ordnungsvorstellungen, 140 f. mit Anm. 170, betont, dass es nach kodikologischem Befund keinesfalls in die Epoche des Ausbruchs des Schismas seit 1159 gehören könne und der dem Staufer zugelegte Titel imperator nur in der Überschrift einer jüngeren Überlieferung vorkomme, und sieht das Schreiben in Zusammenhang mit der Absetzung Erzbischof Heinrichs von Mainz im Jahre 1153, siehe dazu Reg. 187.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,3 n. 1803, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1168-09-20_2_0_4_2_3_28_1803
(Abgerufen am 19.01.2020).