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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,3

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Nach seiner Rückkehr nach Deutschland beginnt Friedrich, durch Kauf, Schenkung, fiskalische und erbrechtliche Nachfolge die Güter zahlreicher erbenloser Herren an sich zu bringen, darunter die seines verstorbenen Vetters Herzog Friedrich von Rothenburg, des Adelgoz von Schwabegg, dessen Augsburger Vogtei er teils mit Einverständnis Bischof Hartwigs von Augsburg, teils infolge Erbrechts bzw. Fiskalrechts erwirbt, weiters der Herren von Warthausen, von Bibra (wohl eher Biberach an der Riß in Baden-Württemberg als Biberbach in Bayern), von Herrlingen, von Schweinhausen, von Biederthal (im Elsaß), von Lenzburg, von Donauwörth und vieler anderer, allerdings nur solcher im deutschen Gebiet. Graf Rudolf von Pfullendorf überträgt alle seine Güter dem Kaiser.

Überlieferung/Literatur

Burchard von Ursberg, ed. Holder-Egger — Simson, MG.SS rer.Germ.in us.schol., 49 f.; Otto von St. Blasien, ed. Hofmeister, MG.SS rer.Germ.in us.schol., 28 und 29 f. (ed. Schmale, Freiherr vom Stein-Gedächtnisausgabe XVIIIa, 62 ff.).

Kommentar

Diese Maßnahmen, die wohl unmittelbar nach der Rückkehr nach Deutschland einsetzten, ergaben sich aus dem Tod zahlreicher Teilnehmer des 4. Italienzuges, vgl. dazu Reg. 1697; sie zogen sich allerdings durch mehrere Jahre hin. — Vgl. dazu Zeller, Das Augsburger Burggrafenamt, Archiv für die Geschichte des Hochstifts Augsburg 5 (1916 — 1919) 352 f. mit Anm. 4, zu den Lenzburgern vgl. etwa die Bemerkungen bei Reg. 2009, zu Graf Rudolf von Prullendorf vgl. die Arbeit von Schmid, Pfullendorf.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,3 n. 1781, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1168-03-00_1_0_4_2_3_6_1781
(Abgerufen am 18.11.2019).