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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,3

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1776

1168 um März 10, Tal von Maurienne

Friedrich zieht (auf seiner Flucht aus Italien) durch das Tal von Maurienne in den Alpen, das dann (für die nur mangelhaft geleistete Unterstützung nach seiner Rückkehr) büßen muß.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1777

1168 nach März 10, Genf

Friedrich wird von Graf (Amadeus) von Genf und von der Bevölkerung der Stadt bestens aufgenommen.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. D1778

1168 nach März 10, (—)

Friedrich teilt seiner Gemahlin Beatrix, über deren genauen Aufenthalt Unklarheit herrscht, in einem Schreiben mit, daß er die Heimat erreicht habe.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1779

1168 März 15, Basel

Friedrich hält sich gemeinsam mit Herzog Berthold von Zähringen in Basel auf.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1780

1168 nach März 10/15, Burgund — Besançon

Friedrich zieht mit seiner Gemahlin Beatrix, die zunächst in Susa (vgl. Reg. 1774) zurückgeblieben ist, in deren Heimat (= Burgund). In Besançon erhebt er Drohungen gegenüber den Edlen seiner burgundischen Lande.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1781

ab 1168 März

Nach seiner Rückkehr nach Deutschland beginnt Friedrich, durch Kauf, Schenkung, fiskalische und erbrechtliche Nachfolge die Güter zahlreicher erbenloser Herren an sich zu bringen, darunter die seines verstorbenen Vetters Herzog Friedrich von Rothenburg, des Adelgoz von Schwabegg, dessen...

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1782

ab 1168 März

Friedrich läßt im Jahre 1168 und in den folgenden Jahren in Tuszien, hier zuerst in Radicofani, und im Gebiet von Rom Burgen unterwerfen und neue errichten, deren Hut er vor allem an Deutsche übergibt. Von diesen Burgen aus beherrscht er die Römer derart, daß Papst Alexander (III.) die Stadt...

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1783

1168 April —, Albano

(Philipp von Heinsberg), der Kanzler des Kaisers, zieht gemeinsam mit den Römern und dem stadtrömischen Präfekten (Johannes) gegen die Stadt Albano, die zerstört wird. Ein Wiederaufbau wird untersagt.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1784

1168 April

Die Pavesen senden Boten an Kaiser Friedrich nach Deutschland, die ihm mitteilen, ihre Stadt könne sich gegen die anderen Städte nur dann halten, falls er zurückkehre und ihnen helfe.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1785

1168 April 24 — Mai 3, Lodi

Die Städte der Lega Lombarda gründen mit wesentlicher Unterstützung seitens der Cremonesen gegen den honor des Kaisers und des Reiches aus den drei Orten Gamondo, Marengo und Bergoglio (so in MG.DF.I.895) die Stadt Alessandria.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1786

1168 Mai 5, Würzburg

Friedrich sagt den sächsischen Fürsten, die den Frieden gebrochen haben, einen Hoftag an, zu dem sie jedoch nicht erscheinen. Mit einem Heer verwüsten sie das Land Heinrichs des Löwen.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1787

1168 Mai 19, (Pfingsten), —

Friedrich sagt den sächsischen Fürsten erfolglos einen zweiten Hoftag an.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1788

1168 April/Mai, Bomeburg/Bavemberg (Bamberg?)

Nach seiner Rückkehr aus Italien erheben die sächsischen Fürsten auf einem vom Kaiser angesetzten Hoftag Klagen gegen Herzog Heinrich den Löwen. Friedrich beschuldigt sie, durch den Friedensbruch in Sachsen den Tumult in der Lombardei gefördert zu haben, und kann zunächst nur vorübergehend den...

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1789

1168 Mai

Friedrich erwägt einen gemeinsamen Kreuzzug mit König Ludwig (VII.) von Frankreich.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1790

1168 Juni 1, Frankfurt

Friedrich hält einen Hoftag, auf dem er die Streitigkeiten zwischen Herzog Heinrich dem Löwen und den sächsischen Fürsten beilegen kann.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1791

1168 Juni 28, Würzburg

Friedrich belehnt auf dem allgemeinen Hoftag zu Würzburg mit Rat und einmütiger Zustimmung der Fürsten (in generali curia nostra Wirzebvrg consilio et concordi principum nostrorum assensu) Graf Engelbert von Berg (Nvemberge) mit Dieren (villa Thiedere), das er zuvor mit Zustimmung des...

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1792

1168 Juni 29, (Würzburg)

Friedrich sagt den sächsischen Fürsten einen dritten Hoftag an, auf dem der Friede in Sachsen wiederhergestellt werden kann. Es gelingt ihm, Landgraf Ludwig von Thüringen mit Herzog Heinrich dem Löwen wieder auszusöhnen.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1793

1168 Juni —, Lucca

Kanzler Philipp bittet die Konsuln von Lucca und Genua, ihm aus Treue zum Kaiser Geleit in die Provence zu geben, da er nicht durch die rebellische Lombardei zu ziehen wage, was die Konsuln aber propter amorem civitatum Lombardie ablehnen.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1794

1168 spätestens Juni

Erzbischof Philipp von Köln verhängt wegen der Zerstörung von Ferento die Reichsacht über Viterbo.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1795

1168 Juni —, Pisa — Fréjus

Nachdem die Konsuln von Pisa Kanzler Philipp auf dessen Bitten Geleit in die Provence zugesagt haben, zieht der Kanzler nach Pisa, von wo er auf sieben Schiffen gemeinsam mit 120 Deutschen nach Fréjus gebracht wird.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1796

1168, vielleicht Ende Juni, (Würzburg)

Graf Friedrich von Beichlingen erhebt vor dem Kaiser Klage gegen den Ausbau der Burg Weißensee durch Landgräfin Judith von Thüringen, da es sich dabei um sein Gebiet handelt. Friedrich untersagt darauf die Fortführung dieser Maßnahmen, was auch Judiths Gemahl, Landgraf Ludwig von Thüringen,...

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1797

1168 vielleicht Ende Juni/Anfang Juli, (Würzburg)

Friedrich kann die Rückkehr Bischof Konrads von Lübeck in parrochiam suam unter der Bedingung, daß er Herzog Heinrich dem Löwen Genugtuung leistet, erreichen.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1798

1168 Ende Juni/Anfang Juli, (Würzburg)

Friedrich setzt Rudolf (von Zähringen), der nach langem Exil am Hofe Papst Alexanders (III.) wieder in seine Gnade aufgenommen worden ist, als Bischof von Lüttich ein.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1799

1168 Juli 10, Würzburg

Friedrich bestätigt dem Bischof Herold und der Kirche von Würzburg auf die von diesem, dem Konvent sowie den Edelfreien und Ministerialen vorgebrachten Bitten auf dem allgemeinen Hoftag zu Würzburg, auf dem die endgültige Aussöhnung zwischen den miteinander streitenden Fürsten Sachsens...

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1800

1168 nach Juli 23, (—)

Friedrich nimmt das vom verstorbenen Abt Markward von Fulda und dessen beiden Pröpsten Rugger und Burkhard gegründete neue Hospital zu Fulda in seinen Schutz, bestimmt, daß es keinen anderen Vogt haben solle als ihn selbst bzw. seinen Nachfolger im Reich und daß weder er selbst noch der Abt...

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1801

1168 Juli

Auf Friedrichs Bitte wird mit König Ludwig (VII.) von Frankreich über eine Heirat zwischen seinen Kindern mit denen Ludwigs verhandelt, wobei sich vor allem Graf Heinrich von Troyes um das Zustandekommen einer Heirat bemüht.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1802

1168 nach September 20

Friedrich befiehlt, den nach dem Tod Papst Paschals III. (Guido von Crema) zu dessen Nachfolger erwählten Papst Calixt III. (Abt Johann von Strumi) zu unterstützen und läßt ihn unter bewaffnetem Schutz nach Rom bringen.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1803

vielleicht 1168 nach September 20

(Äbtissin Hildegard von Bingen) droht Kaiser Friedrich in einem Schreiben mit dem Strafgericht Gottes für den Fall, daß er seinen falschen Weg (im Schisma) nicht verlassen sollte (Hoc audi, rex, si vivere vis, alioquin gladius meus percutiet te.).

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. D1804

wohl 1168, vielleicht vor 1168 September 28

Friedrich ersucht Abt (Liutold) von Admont, er möge die Magistra Agnes des Frauenklosters Admont, eine Tochter des Grafen Otto von Dießen und Wolfratshausen, als Äbtissin in das seiner Herrschaft unterstehende Kloster Neuburg (an der Donau, Diöz. Augsburg) entsenden, das er nach Beratungen mit...

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1805

vor 1168 September 28

Friedrich hat eine Unterredung mit dem Vater des erwählten Patriarchen (Udalrich) von Aquileia, (Graf Wolfrad von Treffen), in dem er diesem zusichert, daß er im Hinblick auf seine (= Wolfrads) Beziehungen zu Ortolf (von Trixen, Herr von Unterdrauburg?) kein Mandat an Erzbischof Konrad von...

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1806

1167 September — 1168 September 28

Friedrich äußert sich vor einem Boten (wohl der Salzburger Kirche) nicht ungnädig über Erzbischof Konrad von Salzburg. Dieser plant um diese Zeit ein Bündnis mit Patriarch (Udalrich von Aquileia), der freilich vorhat, sich mit den Lombarden, die sich des Rates Konrads und Herzog (Heinrichs von...

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1807

nach 1168 September 28

Friedrich zwingt die neuerwählten Bischöfe, ihre Weihe von Erzbischof Christian von Mainz zu nehmen.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1808

1168 vor September 29

Friedrich setzt seinen Kanzler Philipp als Erzbischof von Köln ein.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1809

1168 September 29, Schwäbisch-Gmünd

Friedrich bestätigt der Abtei Ellwangen gemäß den Urkunden seiner Vorgänger die Schenkung des Waldes Virgunda mit allen zugehörigen Jagd-, Fischerei-, Imkerei-, Holznutzungs- und Rodungsrechten unter der Bedingung, daß sein Sohn, Herzog Friedrich von Schwaben, und dessen Nachfolger, die dieses...

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. D1810

1168 September

Friedrich schreibt an König Heinrich (II.) von England und bietet ihm ein Bündnis gegen König (Ludwig VII.) von Frankreich an, wobei er sich auf den auf der karolingischen Tradition beruhenden Herrschaftsanspruch auf Frankreich beruft.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1811

1168 Ende September/Anfang Oktober

Friedrich entsendet die Erzbischöfe Philipp von Köln und Christian von Mainz, Bischof Rudolf von Lüttich und Herzog Heinrich den Löwen als Gesandte in Sachen des Schismas und der Vermittlung in den Kämpfen zwischen den Königen von England und Frankreich an König Heinrich (II.) von England nach...

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1812

1168 nach Oktober 11

Friedrich erhebt unter Mißbilligung der Wahl Siegfrieds Balduin auf den nach dem Tod Erzbischof Hartwigs (11. Oktober 1168) verwaisten Bremer Erzstuhl.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1813

1168 Oktober 14, Cambrai

Die kaiserlichen Gesandten, die Erzbischöfe Philipp von Köln und Christian von Mainz, (Bischof Rudolf von Lüttich) sowie Herzog Heinrich (der Löwe), treffen unter dem Geleit des Elekten Petrus von Cambrai in dessen Bischofsstadt ein, wo sie ehrenvoll empfangen werden und vom Grafen Philipp (von...

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1814

1168 nach Oktober 14, Rouen

Die kaiserlichen Gesandten, die Erzbischöfe Philipp von Köln und Christian von Mainz, Bischof Rudolf von Lüttich sowie Herzog Heinrich (der Löwe), verhandeln mit König Heinrich (II.) von England, dem sie Geschenke überbringen und von dem sie — nach Abschluß der Gespräche — reich beschenkt...

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1815

1168 nach Oktober 14, Cambrai

Erzbischof Christian von Mainz und Herzog Heinrich der Löwe treffen auf der Rückreise von ihrer Legation (vgl. Reg. 1814) in Cambrai ein und nehmen in weiterer Folge Elekt Petrus von Cambrai mit an den kaiserlichen Hof, wo er beste Aufnahme findet.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1816

1168 um November 1, —

Friedrich hält einen Hoftag, auf dem der Friede zwischen den sächsischen Fürsten erneut bekräftigt wird.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1817

1168 November 26, Worms

Friedrich bestätigt dem Zisterzienserkloster Eußerthal (Uterstal) die Schenkung der Kapelle zu Merlheim (Emarleheim) und weiterer Besitzungen samt deren Zugehör, die der Gründer des Klosters, der Edelfreie Stephan (von Mörlheim), mit Zustimmung seiner Gemahlin Gepa und seiner Kinder sowie mit...

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1818

1168 wohl November

Erzbischof Philipp von Köln führt als kaiserlicher Gesandter Verhandlungen mit König Ludwig (VII.) von Frankreich.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1819

etwa 1168 Oktober/November

Dem kaiserlichen Paar wird eine Tochter geboren.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1820

1168 vor Dezember 6

Friedrich erteilt dem gemeinsam mit Erzbischof Christian von Mainz und Herzog Heinrich (dem Löwen), seinen Gesandten nach England und Frankreich, an den Kaiserhof kommenden Elekten Petrus von Cambrai nach Eintreten der Kaiserin (Beatrix) und der genannten Gesandten die Regalieninvestitur....

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. D1821

1168 vor Dezember 6, (—)

Friedrich teilt den Geistlichen, den Bürgern und dem Adel im Bistum und in der Stadt Cambrai mit, er habe Bischof Petrus mit den Regalien investiert, und befiehlt ihnen Gehorsam gegenüber dem neuen Bischof.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1822

1168 Dezember 25, Elsaß

Friedrich feiert das Weihnachtsfest im Elsaß.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1823

1168

Auf Befehl des Kaisers wird Saarbrücken, die Burg des Grafen Simon, gemeinsam mit drei anderen Burgen dieses Grafen zerstört.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1824

1168

Bischof Rudolf von Straßburg beurkundet einen Tausch zwischen seiner Kirche und der Abtei Maursmünster, den er auctoritate und consilio Kaiser Friedrichs vollzogen hat.

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Friedrich I. - RI IV,2,3 n. 1825

1168

Auf Betreiben des Kaisers weiht Erzbischof Christian von Mainz die Bischöfe Hartwig von Augsburg und Adalbert von Freising.

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