Regestendatenbank - 174.569 Regesten im Volltext

RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

Sie sehen den Datensatz 1239 von insgesamt 1250.

Friedrich erwirbt um 1600 Mark Silber von Graf Heinrich von Luxemburg-Namur und dessen Mutter Ermesindis die Stadt Maastricht.

Überlieferung/Literatur

Gislebert von Mons, ed. Vanderkindere, 90.

Kommentar

Vgl. dazu Vollmer, Reichs- und Territorialpolitik, masch. phil. Diss. (Freiburg i. Br. 1951) 266 f.

 

Verbesserungen und Zusätze (2011):

Die Datierung der Verpfändung der Stadt Maastricht an den Kaiser durch Gräfin Ermesinde von Luxemburg-Namur und ihren Sohn, Graf Heinrich (IV.), in die Zeit Friedrich Barbarossas ist mehr als zweifelhaft. Vollmer, Reichs- und Territorialpolitik, masch. Phil. Diss. (Freiburg i. Br. 1951) 266 f., hat sie nach dem Hinweis vorgenommen, dass die Verpfändung an den imperator erfolgte. Dagegen weist Schaller, Zeugen und Zeugenlisten in hennegauischen Privaturkunden des 12. Jahrhunderts, masch.

Phil. Diss. (Wien 2009) 26–34, zu Recht darauf hin, dass dieser Rechtsakt zwischen dem Tod des Vaters Graf Heinrichs (IV.), Graf Gottfried von Namur, am 19. August 1139 und dem seiner Mutter Ermesinde am 25. Juni 1141 vollzogen worden sein muss. Er folgt damit der älteren, von Vollmer nicht beachteten Arbeit von Wampach, Urkundenbuch I, 582–584 Nr. 414, und zeigt, dass die Verwendung des Kaisertitels für Konrad III. nach dem in der Quelle (Gislebert von Mons) gängigen Sprachgebrauch kein Argument für eine Datierung auf Friedrich Barbarossa darstellt. – Reg. 1764a ist somit zu streichen.

Nachträge (1)

Nachtrag von Redaktion, eingereicht am 08.02.2013.

Nachtragsregest von F. Opll in RI IV,2,3, S. XV.

Nachtrag einreichen
Einreichen
Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 1764a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1168-00-00_4_1_4_2_2_1209a_1764a
(Abgerufen am 23.01.2017).