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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Friedrich hält sich weiterhin in Pavia auf, doch wird seine Lage zusehends schwieriger. Nachdem infolge eines Übergriffs seiner Leute ein edler Pavese geblendet worden ist, ist er in der Stadt nicht mehr sicher und muß aus ihr weichen.

Überlieferung/Literatur

Boso, ed. Duchesne, 418, Erwähnungen in Schreiben Johanns von Salisbury an Archidiakon Balduin von Totnes von (ca. April - Mai 1168) und an Balduin von Boulogne, Archidiakon von Sudbury, von (ca. 1167 Dezember - l168 März), Letters of John of Salisbury II, ed. Millor - Brooke, no 272 (S. 552) und no 240 (S. 458); zur Situation vgl. auch Sigeb. Cont. Aquicinct., MG. SS VI, 412.

Kommentar

Aus weiteren Schreiben Johanns von Salisbury erfahren wir, daß die prekäre Lage des Kaisers vielfach zu einer Stärkung der Position alexandrinischer Geistlicher führte. So konnte Erzbischof Wichard von Lyon am 11. November 1167 von seinem Erzbistum Besitz ergreifen, im Angesicht Friedrichs wurden Schismatiker aus italienischen Städten vertrieben, vgl. Letters of John of Salisbury II, ed. Millor - Brooke, no 236 (S. 444 ff.) und no 239 (S. 456).

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 1755, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1167-11-11_2_0_4_2_2_1200_1755
(Abgerufen am 17.10.2017).