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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Friedrich versichert den Grafen Dietrich und Philipp von Flandern , er wolle ihrer durch Schreiben und Boten vorgetragenen Bitte betreffend die Erhebung Petrus' von Flandern zum Bischof von Cambrai, für den sich auch die Kaiserin eingesetzt habe, gerne nachkommen, habe jedoch zur Wahrung der kirchlichen Wahlfreiheit der Kirche von Cambrai durch seine Legaten noch die gesetzliche Frist zur Vornahme der Wahl eingeräumt, andernfalls er nach kaiserlichem Recht und dem Rat der Fürsten selbst einen Bischof einsetzen werde (vgl. Reg. 1727). - Wohl von Wortwin verfaßt Literas benignitatis vestre .

Incipit:
Literas benignitatis vestre
Schreiber:
Wohl von Wortwin verfaßt
Empfänger:
Dietrich Philipp Flandern

Überlieferung/Literatur

Kop.: Abschrift des 12. Jh. Ms. 466 (437) f. 93', Stadtbibliothek Cambrai (B); Abschrift des 13. Jh. Ms. 27 f. 258, Bibliothèque de l'Assemblée Nationale zu Paris (C). Drucke: MG. Const. 1, 327 no 232; MG. DF. I. 540. Reg.: Wauters, Table chronol. 2, 482; Stumpf 4546 zu 1167.

Kommentar

Vgl. dazu Regg. 1725 und 1726. - Dieses und vor allem das folgende Schreiben (Reg. 1729) waren vertrauliche Mitteilungen, die zeigen, daß sich Friedrich trotz des Auftrages, in Cambrai eine neue Bischofswahl vorzunehmen (Reg. 1727), doch bereits weitgehend für Petrus von Flandern, den auch die Kaiserin unterstützte, entschieden hatte; vgl. dazu die Aussage der Ann. Cameracenses, MG. SS XVI, 544: In litteris suis post rex (!) discrete scribi iusserat.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 1728, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1167-09-00_4_0_4_2_2_1173_1728
(Abgerufen am 24.03.2017).