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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Friedrich schließt einen Vertrag mit den Römern , nach dem Senat und Volk von Rom ihm den Treueid leisten, ihn bei der Bewahrung und Verteidigung der Krone unterstützen, nie gegen ihn Partei nehmen werden und der Senat durch ihn oder seinen Legaten eingesetzt wird, wofür er die Bestätigung des Senats gemäß dessen gegenwärtigem Zustand und die Ausstellung eines mit Goldbulle besiegelten und der Unterschrift aller Fürsten versehenen Privilegs zusagt, in dem die Bestätigung des Senats und aller städtischen Rechtsgewohnheiten (bonos usos urbis et locationes, libellos tercii et quarti generis) sowie die Befreiung von allen angeführten Handelsabgaben (plateaticum, portaticum, pedagium aut ripaticum) im gesamten Reichsgebiet enthalten sein wird. - Iuraverunt presentes et .

Incipit:
Iuraverunt presentes et
Empfänger:
Römern

Überlieferung/Literatur

Kop.: Chronica regia Coloniensis ann. 1167. Drucke: Chron. reg. Col., ed. Waitz, MG. SS rer. Germ in us. schol., 118; MG. Const. 1, 324 no 229; Bartoloni, Cod. dipl. del senato Romano 1, 48 no 26; MG. DF. I. 533. Reg.: Stumpf 4087.

Kommentar

Die tatsächliche Ausstellung des hier zugesagten D. für die Römer hat Petersohn, Pactum, MIÖG 82 (1974) 292 ff. wahrscheinlich machen können; vgl. des weiteren auch Opll, Stadt und Reich 424 f.

 

Verbesserungen und Zusätze (2011):

Zur Interpretation des Vertrages Friedrichs I. mit den Römern (DF.I. 533) vgl. zuletzt Johrendt, Barbarossa, das Kaisertum und Rom, in: Staufisches Kaisertum im 12. Jahrhundert, hg. von Burkhardt, Metz, Schneidmüller und Weinfurter (2010) 98–101, wie auch 103–107, der – nach Petersohn, Barbarossa und Rom, in: Friedrich Barbarossa (VuF 40) 85–88 – abermals auf das Auftreten vom römischen Skriniaren ab 1171 hinweist, die ihre Legitimation von der auctoritas imperialis herleiten.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 1696, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1167-08-00_1_0_4_2_2_1141_1696
(Abgerufen am 28.03.2017).