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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Friedrich tritt wegen des heftigen Widerstandes der Römer in Verhandlungen mit den (alexandrinischen) Bischöfen und Kardinälen ein, denen er durch den mit Erlaubnis Alexanders III. zu ihm gekommenen Erzbischof Konrad von Mainz (Kardinalbischof von Sabina) anbietet, nach Rücktritt beider Päpste (Alexanders III. und Paschais III.) eine Neuwahl vorzunehmen, wobei er sich künftig nicht mehr in die Wahl einmengen wolle. Das Angebot wird jedoch zurückgewiesen, da sie nicht über den Papst richten dürfen.

Überlieferung/Literatur

Boso, ed. Duchesne, 417 f.

Kommentar

Vgl. Giesebrecht, Kaiserzeit V, 547 f. und Ohnsorge, Legaten Alexanders III., 63 f. - Die zeitliche Einordnung wurde nach dem Hinweis auf den Widerstand der Römer vorgenommen (vgl. Reg. 1683).

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 1684, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1167-07-00_2_0_4_2_2_1129_1684
(Abgerufen am 30.05.2017).