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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Friedrich bestätigt dem Mainzer Domkapitel die Schenkung der Kirche zu Nieder-Olm durch Erzbischof Christian. Z.: die Bischöfe Hermann von Verden und Daniel von Prag, Abt Hermann von Fulda, Kanzler Philipp, Pfalzgraf Konrad bei Rhein, der Bruder des Kaisers, Herzog Friedrich von Rothenburg, die Grafen Erwin (Evruinus) von Thüringen (Gleichen) und Heinrich von Nassau. - Phylippus canc. vice domini Cristiani Maguntine sedis archiep. et regni Teutonici archicanc. ; verfaßt und geschrieben von CE, von dem auch Schrift und Diktat der hier herangezogenen Urkunde Erzbischof Christians über den gleichen Gegenstand (Acht, Mainzer UB. 2/1, 516 no 300; VU.) stammen; SP. (Bild und Legende abgebrochen). Ad nostram imperatoriam .

Originaldatierung:
(mensis mar., in episcopatu Fauentino apud sanctum Proculum)
Zeugen:
die Bischöfe Hermann von Verden und Daniel von Prag, Abt Hermann von Fulda, Kanzler Philipp, Pfalzgraf Konrad bei Rhein, der Bruder des Kaisers, Herzog Friedrich von Rothenburg, die Grafen Erwin (Evruinus) von Thüringen (Gleichen) und Heinrich von Nassau
Siegel:

SP. (Bild und Legende abgebrochen).

Incipit:
Ad nostram imperatoriam
Schreiber:
verfaßt und geschrieben von CE, von dem auch Schrift und Diktat der hier herangezogenen Urkunde Erzbischof Christians über den gleichen Gegenstand (Acht, Mainzer UB. 2/1, 516 no 300; VU.) stammen
Empfänger:
Mainzer Domkapitel
Kanzler:
Phylippus canc. vice domini Cristiani Maguntine sedis archiep. et regni Teutonici archicanc.

Überlieferung/Literatur

Orig.: Hauptstaatsarchiv München (A). Drucke: Acht, Mainzer UB. 2/1, 519 no 301 zu März 6-8; MG. DF. I. 529. Faks.: Koch, Reichskanzlei Abb. 22. Reg.: Goerz, Mittelrhein. Reg. 2, no 258; Dobenecker, Reg. Thur. 2, no 335 zu März Anfang; Stumpf 4083 zu März Anfang.

Verbesserungen und Zusätze (2011):

Ein Faksimile findet sich jetzt bei Koch – Friedl (Hgg.), Kaiser- und Königsurkunden der Staufer (Digitale Urkundenbilder, 4, 2010) Tafel 8.

Kommentar

Die Nennung Christians in der Rekognition entspricht nicht dem Kanzleibrauch; seine Bezeichnung als Erzkanzler für Deutschland findet sich auch in der ebenfalls von CE stammenden VU. - Dazu und zur zeitlichen Einordnung - wohl unmittelbar nach der Weihe Christians zum Bischof am 5. März (vgl. Reg. 1638) - vgl. die Vorbemerkung zum D.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 1639, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1167-03-00_1_0_4_2_2_1082_1639
(Abgerufen am 23.05.2017).