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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Friedrich schenkt der Propstei Öhningen (ecclesiam in honore apostolorum Petri et Pavli sanctique martiris Ypoliti in Oningen), die ihm nach Erbrecht gehört, seinen Hof daselbst, bestätigt ihr die namentlich angeführten Besitzungen, die Augustinerregel und die freie Wahl des Propstes, dem jede Veräußerung von Gütern der Propstei untersagt wird, und verbietet die Einrichtung eines Doppelstiftes. - Cristianus canc. et Magontinę sedis electus ; Monogramm von UB, ansonsten geschrieben von Wortwin, der allerdings nicht das Diktat besorgte; SI. D. Quoniam deus, per quem reges .

Originaldatierung:
(XVII kal. novembris, apud Augustam civitatem)
Siegel:

SI. D.

Incipit:
Quoniam deus, per quem reges
Schreiber:
Monogramm von UB, ansonsten geschrieben von Wortwin, der allerdings nicht das Diktat besorgte
Empfänger:
Öhningen
Kanzler:
Cristianus canc. et Magontinę sedis electus

Überlieferung/Literatur

Orig.: Generallandesarchiv Karlsruhe (A). Drucke: Roth von Schreckenstein, Select der ältesten Urkunden, ZGORh 31 (1879) 290; MG. DF. I. 519. Reg.: Hidber 2, no 2223; Oexle, in: Dorf und Stift Öhningen, hg. v. H. Berner (1966) 91 no 5; Stumpf 4077.

Kommentar

Die Besitzliste bildete die Vorlage für die frei erfundene Fälschung DO. I. 445, vgl. dazu Zinsmaier, in: Dorf und Stift Öhningen, 95 ff. - Zum Inhalt des D., mit dem die Übertragung der Propstei an den Bischof von Konstanz (vgl. Reg. 369) wieder rückgängig gemacht wurde, vgl. Schmid, in: Dorf und Stift Öhningen, 58 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 1588, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1166-10-16_1_0_4_2_2_1031_1588
(Abgerufen am 24.05.2017).